Nachdem ich diese Woche an ziemlich vielen Nebenschauplätzen beschäftigt bin, hier ein kleines Werk dieser Woche.
Wenn man nicht ständig vergoldet, dann hat man anfangs immer wieder das Gefühl, daß die Finger steif geworden sind und man als absoluter Grobmotoriker an die Sache mal wieder rangeht. Man müsste wahrscheinlich ein paar Wochen nichts anderes machen, außer prägen und vergolden, dann würde das auch so aussehen, wie das, was man auf der Skizze hat.
Sei es drum, ich habe mich dann wieder für das freie Improvisieren entschieden.....scheint mir einfach mehr zu liegen.
Und dann sah er am Schluss doch irgendwie brauchbar aus, mein Lederband. Auf den Bildern sieht es jetzt nur leider fast noch schräger aus, als es dann in natura geworden ist. Glaube meine Kamera hat auch einen Knick in der Optik, so wie ich heute! ;-))
Dienstag, 27. November 2012
Donnerstag, 22. November 2012
Tausend...
...verschiedene Dinge vielleicht nicht, aber mehrere verschiedene Arbeiten auf jeden Fall: das Ergebnis dieser Woche.
Ein kleines Lederbüchlein wurde ein Stück weiter fertig gestellt, einige schnelle Bögen Kleisterpapier wurden gemacht (der frische Weizenstärkekleister für den Lederband hat geradezu dazu verleitet) und das Papier mit dem gregorianischen Choral fand seinen Platz auf einigen Etuis.
Dazwischen einige Bestellungen aus dem Shop und ein verzweifelter Kampf um Ordnung in der Werkstatt. Aussichtslos allerdings. Aber ab heute lass ich es wieder etwas ruhiger angehen und schaffe erstmal wieder System nach der Materialschlacht.
Ein kleines Lederbüchlein wurde ein Stück weiter fertig gestellt, einige schnelle Bögen Kleisterpapier wurden gemacht (der frische Weizenstärkekleister für den Lederband hat geradezu dazu verleitet) und das Papier mit dem gregorianischen Choral fand seinen Platz auf einigen Etuis.
Dazwischen einige Bestellungen aus dem Shop und ein verzweifelter Kampf um Ordnung in der Werkstatt. Aussichtslos allerdings. Aber ab heute lass ich es wieder etwas ruhiger angehen und schaffe erstmal wieder System nach der Materialschlacht.
Montag, 19. November 2012
Finale und Neuanfang
Soooo! Auftrag fertig,verpackt und auf dem Weg in den hohen Norden! Wenn ich eine positive Rückmeldung habe, dann zeige ich Euch die restlichen Bilder! Freu mich schon.
Solange kann ich was neues beginnen. Unter anderem kann ich endlich meine beiden neuen Schätzchen verarbeiten: italienisches Handmarmorpapier und ein gregorianischer Chroal. Es wird also renaissance-mittelalterlich! Crossover!
Na, mal sehen, was meine kleine Ideenschmiede dazu so ausspuckt!Habe so ein paar Vorstellungen, die ganz nett werden könnten.
Aber bei solchen Papieren kommt man doch auch echt ins Schwärmen, oder?
Solange kann ich was neues beginnen. Unter anderem kann ich endlich meine beiden neuen Schätzchen verarbeiten: italienisches Handmarmorpapier und ein gregorianischer Chroal. Es wird also renaissance-mittelalterlich! Crossover!
Na, mal sehen, was meine kleine Ideenschmiede dazu so ausspuckt!Habe so ein paar Vorstellungen, die ganz nett werden könnten.
Aber bei solchen Papieren kommt man doch auch echt ins Schwärmen, oder?
Dienstag, 13. November 2012
Platznot
Gerne würde ich meine Werkstatt momentan platztechnisch verdoppeln. Denn jede freie Fläche ist besetzt und dient als Trockendock für die bereits gefertigten Sachen. Es kommt selten vor, daß soviel auf einmal zusammenkommt, aber momentan wäre es schön so gefühlte 20 Quadratmeter Trocknungsfläche mehr zu haben. Aber is nich....und so wird eben improvisiert. Da muss schon mal das Rad für den Pressbalken der Schneidemaschine zweckentfremdet werden.
Zwischendurch scheinen sich auch schon die ersten Weihnachtsbestellungen anzukündigen und das eine oder andere verlässt meine Werkstatt, um sich rechtzeitig auf die Reise zu machen. Was könnte da wohl drin verpackt sein?
Aber frau ist ja schließlich multitasking-fähig und deshalb klappt alles vorzüglich! Und macht auch noch gute Laune! Und weiter geht es.....!
Zwischendurch scheinen sich auch schon die ersten Weihnachtsbestellungen anzukündigen und das eine oder andere verlässt meine Werkstatt, um sich rechtzeitig auf die Reise zu machen. Was könnte da wohl drin verpackt sein?
Aber frau ist ja schließlich multitasking-fähig und deshalb klappt alles vorzüglich! Und macht auch noch gute Laune! Und weiter geht es.....!
Freitag, 9. November 2012
Ein-PRÄG-sam
Wenn meine handgefertigten Arbeiten die Werkstatt verlassen und auf die Reise gehen, dann verpacke ich sie immer sorgsam und stelle mir da schon vor, wie es wohl sein wird, wenn der Kunde ebendieses Paket öffnen wird.
Die Schachtel, das Buch oder Etui wird immer einzeln verpackt und mit einer persönlichen Note versehen. Das kann ich in Zukunft mit meinem neuen Werkzeug noch viel viel besser.
Eine individuelle Prägezange darf dieses in Zukunft für mich übernehmen und Eindruck machen (Wortspiel!). Ich bin ganz glücklich damit und freue mich schon auf viele prägende Ergebnisse.
Vielen Dank asa400 für die Inspiration hierzu! Ihr habt mich ganz schön angefixt zu meinem verfrühten Weihnachtsgeschenk (denn das ist es: mein diesjähriges Weihnachtsgeschenk für mich!)
Die Schachtel, das Buch oder Etui wird immer einzeln verpackt und mit einer persönlichen Note versehen. Das kann ich in Zukunft mit meinem neuen Werkzeug noch viel viel besser.
Eine individuelle Prägezange darf dieses in Zukunft für mich übernehmen und Eindruck machen (Wortspiel!). Ich bin ganz glücklich damit und freue mich schon auf viele prägende Ergebnisse.
Vielen Dank asa400 für die Inspiration hierzu! Ihr habt mich ganz schön angefixt zu meinem verfrühten Weihnachtsgeschenk (denn das ist es: mein diesjähriges Weihnachtsgeschenk für mich!)
Mittwoch, 7. November 2012
Intermezzo
Da ich noch auf den Postboten warte, der mir für den letzten Auftrag noch Wichtiges bringen soll, überbrücke ich die Wartezeit mit weiteren Heftarbeiten. zu einem schon lange gehegten Liebhaberprojekt.
Dazu benötige ich für den Erstsatz ziemlich viele Buchblöcke.
Das ist bei diesem Wetter auch genau die richtige Arbeit, denn man kann nebenbei Mediatheken kucken, schöne Musik hören usw. Oder einfach meditativ heften.
Und so harre ich weiter des gelben Boten und kann so hoffentlich die restlichen Buchböcke fertig stellen... Es wäre schön, wenn ich damit VOR Weihnachten noch fertig werden würde. Es spukt mir schon so lange im Kopf herum. Lasst Euch überraschen...!
Dazu benötige ich für den Erstsatz ziemlich viele Buchblöcke.
Das ist bei diesem Wetter auch genau die richtige Arbeit, denn man kann nebenbei Mediatheken kucken, schöne Musik hören usw. Oder einfach meditativ heften.
Und so harre ich weiter des gelben Boten und kann so hoffentlich die restlichen Buchböcke fertig stellen... Es wäre schön, wenn ich damit VOR Weihnachten noch fertig werden würde. Es spukt mir schon so lange im Kopf herum. Lasst Euch überraschen...!
Sonntag, 4. November 2012
Dauerzustand
So, wie es letzte Woche in der Werkstatt aussah, genau so sieht es wohl kommende Woche in ihr aus! Noch immer trocknen die Rohlinge und warten die Notizbücher auf ihre Fertigstellung.
Deshalb gibt es diesmal leider noch nicht viele Bilder, denn zwischen Leimtopf und Presse findet sich ein fast unmerklich verändertes Bild. Nämlich dieses:
Sobald sich die Situation entscheidend verändert, zeige ich Euch natürlichweitere Bilder. Bin guter Dinge, dass es dieseWoche voran geht! Dann ist alles da, wo es hingehört und kann dann bald auf die Reise gehen.
Deshalb gibt es diesmal leider noch nicht viele Bilder, denn zwischen Leimtopf und Presse findet sich ein fast unmerklich verändertes Bild. Nämlich dieses:
Sobald sich die Situation entscheidend verändert, zeige ich Euch natürlichweitere Bilder. Bin guter Dinge, dass es dieseWoche voran geht! Dann ist alles da, wo es hingehört und kann dann bald auf die Reise gehen.
Dienstag, 30. Oktober 2012
VORBEREITUNGEN
Da kommt in meiner kleinen Werkstattwelt Freude auf: ein schöner und umfangreicher Auftrag kam letzte Woche ins Haus geflattert! Keine Zeit mehr, um sich dem trübsinnigen Wetter hinzugeben. ;-)
Viele Schachteln, Notizbücher und etwas Kleinzeug! Und so verzieh' ich mich die nächsten Tage in die Werkstatt mit zuschneiden, kaschieren, beziehen, zusammensetzen, heften und binden.....und freue mich einfach nur, dass meine Arbeiten bald in weite Ferne gehen und hoffentlich andere Menschen erfreuen.
So....nun aber ran an die Arbeit, Arbeitstee aufgebrüht, Klassik an und dann kann es losgehen....! Bis dahin sieht es ungefähr noch so aus: Ruhe vor dem Sturm! ;-)
Fortsetzung folgt....
Viele Schachteln, Notizbücher und etwas Kleinzeug! Und so verzieh' ich mich die nächsten Tage in die Werkstatt mit zuschneiden, kaschieren, beziehen, zusammensetzen, heften und binden.....und freue mich einfach nur, dass meine Arbeiten bald in weite Ferne gehen und hoffentlich andere Menschen erfreuen.
So....nun aber ran an die Arbeit, Arbeitstee aufgebrüht, Klassik an und dann kann es losgehen....! Bis dahin sieht es ungefähr noch so aus: Ruhe vor dem Sturm! ;-)
Fortsetzung folgt....
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Buchbindermesse 2012 und die Ausbeute
Vergangenen Sonntag fand in Köln die alljährliche Buchbindermesse statt und ich habe es dieses Jahr dann doch kurzfristig/spontan geschafft dort hin zu fahren.
Bei 22°C und einer lauen Sommerbrise (ja, im Oktober!) konnte das Buchbinderherz höher schlagen.
Nette und lange Gespräche und viele Papierseelen! Meine Ausbeute war Leder, Werkzeug und einige Bögen Papier.
Wunderbares Lokta-Papier und ein tolles Leder, da konnte ich echt nicht dran vorbei gehen. Ebenso bei 3 Meter Marmorpapierstand von Dirk Lange. Oder waren es mehr Meter? gefühlt waren es 10 Meter Marmorpapier!!!, Bogen an Bogen! Ich hätte am liebsten alles mitgenommen. Und dann zu hause in meine Höhle geschleppt und niemals verwendet, nein, nein, nur angeschaut! Denn so toll werden meine eigenen Marmorpapiere wohl niemals werden! Leider! ;-(
Abends war dann ein wunderschöner lauschigerSommerabend auf der Domplatte. Temperaturdifferenz zu Bayern: 12°C. Das war unglaublich. So konnte man schnell nochmal etwas Wärme auftanken, bevor alles kalt und trüb wird!
Bei 22°C und einer lauen Sommerbrise (ja, im Oktober!) konnte das Buchbinderherz höher schlagen.
Nette und lange Gespräche und viele Papierseelen! Meine Ausbeute war Leder, Werkzeug und einige Bögen Papier.
Wunderbares Lokta-Papier und ein tolles Leder, da konnte ich echt nicht dran vorbei gehen. Ebenso bei 3 Meter Marmorpapierstand von Dirk Lange. Oder waren es mehr Meter? gefühlt waren es 10 Meter Marmorpapier!!!, Bogen an Bogen! Ich hätte am liebsten alles mitgenommen. Und dann zu hause in meine Höhle geschleppt und niemals verwendet, nein, nein, nur angeschaut! Denn so toll werden meine eigenen Marmorpapiere wohl niemals werden! Leider! ;-(
Abends war dann ein wunderschöner lauschiger
Montag, 22. Oktober 2012
Die Schatulle der schönen Dinge
Diesen wohlklingenden Namen hat meine neue kleine Schachtel bekommen. Sie soll all das beherbergen, was man so an kleinen "Schätzen" zu verwalten hat. Kleine Erinnerungsstücke, ein Stein vom Ostseestrand, ein Briefchen, ein Erinnerungsfoto, das getrocknete Lavendelsträusschen, das Platzkärtchen einer Essenseinladung, und vieles mehr.
Jeder hat ja so seine eigenen "schönen Dinge". Und die finden hoffentlich darin einen kleinen Platz. Und gerade dann, wenn der November besonders grau und trist daher kommt, nimmt man die kleine Schachtel, die schon sonnengold glänzt und macht sie auf und hat im besten Fall ein Lächeln auf den Lippen. Dann würde ich sagen: Ziel erreicht!
Wer sie sich genauer ansehen möchte, kann auch gerne einen Blick in den Shop werfen, denn da steht sie auch schon drin.....
Jeder hat ja so seine eigenen "schönen Dinge". Und die finden hoffentlich darin einen kleinen Platz. Und gerade dann, wenn der November besonders grau und trist daher kommt, nimmt man die kleine Schachtel, die schon sonnengold glänzt und macht sie auf und hat im besten Fall ein Lächeln auf den Lippen. Dann würde ich sagen: Ziel erreicht!
Wer sie sich genauer ansehen möchte, kann auch gerne einen Blick in den Shop werfen, denn da steht sie auch schon drin.....
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Huch!
Es kommt ja immer wieder vollkommen überraschend: Weihnachten und damit das Jahresende! Jedes Jahr erschreckt es einen auf's Neue. erst wundert man sich Ende August noch darüber, dass in den Supermärkten bereits Spekulatius und Lebkuchen stehen und dann ist mit einem Satz das Jahresende da!
Da auf dem Markt bereits nach Kalendern gefragt wurde, habe ich diesmal in weiser Voraussicht bereits einige Exemplare dabei gehabt.
Die übrigen wandern heute in den Shop und in den nächsten Tagen/Wochen werden wohl noch einige Exemplare meiner geliebten koptischen Kalender entstehen.
Also nicht wundern, aber aus gegebenem Anlass liegt der Schwerpunkt momentan etwas darauf.
Eine schöne neue Idee ist aber auch während der Marktgespräche entstanden.....die zeige ich Euch dann auch bald. Der Rohling steht schon vor mir. Bitte noch etwas Geduld...
Da auf dem Markt bereits nach Kalendern gefragt wurde, habe ich diesmal in weiser Voraussicht bereits einige Exemplare dabei gehabt.
Die übrigen wandern heute in den Shop und in den nächsten Tagen/Wochen werden wohl noch einige Exemplare meiner geliebten koptischen Kalender entstehen.
Also nicht wundern, aber aus gegebenem Anlass liegt der Schwerpunkt momentan etwas darauf.
Eine schöne neue Idee ist aber auch während der Marktgespräche entstanden.....die zeige ich Euch dann auch bald. Der Rohling steht schon vor mir. Bitte noch etwas Geduld...
Montag, 15. Oktober 2012
Wochenendmarktnachlese
Nach jedem Marktwochenende spielt sich in der Werkstatt dasselbe Prozedere ab: AUSPACKEN!
Da werden die Dinge wieder eingeräumt, die man wieder mitgebracht hat, aufgeschrieben, was verkauft wurde, Aufträge notiert, Auftragsarbeiten, die übers Wochenende trocknen konnten fertig gestellt und vieles mehr.
Und man denkt an die vielen Eindrücke vom Wochenende, die Gespräche, die Menschen, die tollen Begegnungen! Es hat Freude gemacht, im Hirtenmuseum in Hersbruck.
Es ist eine wunderbare Location, ein Wohlfühlort! Wer immer in der Nähe ist, sollte sich das Museum doch einmal ansehen, auch, wenn dort gerade kein Kunsthandwerkermarkt stattfindet. Es gibt dort viele andere interessante Veranstaltungen.
Da werden die Dinge wieder eingeräumt, die man wieder mitgebracht hat, aufgeschrieben, was verkauft wurde, Aufträge notiert, Auftragsarbeiten, die übers Wochenende trocknen konnten fertig gestellt und vieles mehr.
Und man denkt an die vielen Eindrücke vom Wochenende, die Gespräche, die Menschen, die tollen Begegnungen! Es hat Freude gemacht, im Hirtenmuseum in Hersbruck.
Es ist eine wunderbare Location, ein Wohlfühlort! Wer immer in der Nähe ist, sollte sich das Museum doch einmal ansehen, auch, wenn dort gerade kein Kunsthandwerkermarkt stattfindet. Es gibt dort viele andere interessante Veranstaltungen.
Dienstag, 9. Oktober 2012
Koptische Kalender 2013
So, die Kisten für das Wochenende in Hersbruck sind gepackt und ich kann die Tage mit kleineren Restarbeiten füllen.
Die koptisch gebundenen Kalender, die ich nun seit einigen Jahren immer wieder anbiete z.B.
Dieses Jahr bin ich glücklicherweise einmal sehr früh dran damit. Meinen eigenen habe ich ja bereits fertiggestellt (siehe Blogbeitrag). Nun können die "Käuflichen" entstehen.
Ich liebe diese Kalender, weil ich sie gerne auf der jeweilig aktuellen Woche aufgeschlagen offen liegen lassen kann. Dies erlaubt diese Art der Bindung ungemein gut. Man hat sofoert die Übersicht und muss nicht immer erst mühsam blättern.
Die ersten 3 Exemplare werde ich wohl am Wochenende schon mal mitnehmen. Was keinen Abnehmer findet kommt dann in den DaWandaShop und darf dort auf Adoptionswillige warten.
In 76 Tagen ist Weihnachten.....also rechtzeitig dran gedacht und vorgesorgt!!!
Aber keine Panik, bis dahin finden sich noch alle Geschenke....vielleicht ja am Wochenende in Hersbruck?!
Die koptisch gebundenen Kalender, die ich nun seit einigen Jahren immer wieder anbiete z.B.
Dieses Jahr bin ich glücklicherweise einmal sehr früh dran damit. Meinen eigenen habe ich ja bereits fertiggestellt (siehe Blogbeitrag). Nun können die "Käuflichen" entstehen.
Ich liebe diese Kalender, weil ich sie gerne auf der jeweilig aktuellen Woche aufgeschlagen offen liegen lassen kann. Dies erlaubt diese Art der Bindung ungemein gut. Man hat sofoert die Übersicht und muss nicht immer erst mühsam blättern.
Die ersten 3 Exemplare werde ich wohl am Wochenende schon mal mitnehmen. Was keinen Abnehmer findet kommt dann in den DaWandaShop und darf dort auf Adoptionswillige warten.
Aber keine Panik, bis dahin finden sich noch alle Geschenke....vielleicht ja am Wochenende in Hersbruck?!
Freitag, 5. Oktober 2012
Hirtenmuseum und Werkstatt
"Gwerch" .So nennt es der Franke, wenn Kuddelmudel irgendwo herrscht. Und ein Gwerch ist gerade auch in meiner kleinen Werkstatt. Da werden hier wieder einige Buchblöcke geheftet und dort ein Paket verschickt. An der einen Stelle wird aufgeräumt (was dann eher dem Gwerch entgegenwirkt!), an der anderen Stelle wird für nächstes Wochenende gepackt. Eben ein Gwerch!
Nächstes Wochenende ist der Markt im Hersbrucker Hirtenmuseum.....der2te unter dem Motto: "Unikat sucht Liebhaber". Samstag, 13.10.2012 13-19 Uhr und Sonntag 14.10.2012 11-18 Uhr! Wer in der Nähe ist, kann sehr gerne reinschauen, es lohnt sich bestimmt.
Weitere Infos sind hier:Unikat sucht Liebhaber - Flyer
Eine Impression aus dem letzten Jahr vor dem Markt, denn auch der Innenhof wird nächstes Wochenende mit diversen Ausstellern gefüllt sein.
Achja, und ein Bild vom "Gwerch", oder eher dem Zustand danach, denn irgendwann muss man ja wieder alles an seinen Platz hängen und legen.
Und mit diesen Bildern wünsche ich Euch ein schönes Wochenende, das ja plötzlich ganz herbstlich daher kommen soll. Hat eben auch sehr schöne Seiten...
Nächstes Wochenende ist der Markt im Hersbrucker Hirtenmuseum.....der2te unter dem Motto: "Unikat sucht Liebhaber". Samstag, 13.10.2012 13-19 Uhr und Sonntag 14.10.2012 11-18 Uhr! Wer in der Nähe ist, kann sehr gerne reinschauen, es lohnt sich bestimmt.
Weitere Infos sind hier:Unikat sucht Liebhaber - Flyer
Eine Impression aus dem letzten Jahr vor dem Markt, denn auch der Innenhof wird nächstes Wochenende mit diversen Ausstellern gefüllt sein.
Achja, und ein Bild vom "Gwerch", oder eher dem Zustand danach, denn irgendwann muss man ja wieder alles an seinen Platz hängen und legen.
Und mit diesen Bildern wünsche ich Euch ein schönes Wochenende, das ja plötzlich ganz herbstlich daher kommen soll. Hat eben auch sehr schöne Seiten...
Montag, 1. Oktober 2012
Kalender
Man kann ja eigentlich nicht früh genug damit anfangen. Und aus diesem Grund habe ich heute mit der Kalenderproduktion angefangen.
Bereits in den letzten Jahren habe ich für mich selbst immer einen Kalender mit dem nützlichen Aussenleben einer Packpapiertüte bezogen. Da ich dieses Jahr endlich mal wieder in Rövershagen bei Karl's Erdbeerhof war, viel natürlich die Tütenwahl dieses Jahr hierauf.
Ihr erinnert Euch vielleicht an die Kalender 2012 vom letzten jahr? Da war es die Tüte der Kaffeerösterei in der Hamburger Speicherstadt. So hat man immer noch etwas Fernweh mit im neuen Jahr.
Für den Shop bzw. den Markt habe ich das RokokoPapier verwendet:
Und hier mussten natürlich auch schöne Messingösen mit ran. Bei dem eigenen Kalender braucht es solchen Luxus nicht. ;-)
Und dann kam heute auch noch die lang ersehnte Messerlieferung für die kleine Pappschere. Auch hier tobte der Verschleiß.....aber nun kann sie wieder alles schnittig scharf bewältigen.Und ich freu mich wie Bolle über das runderneuerte Werkzeug.
Bereits in den letzten Jahren habe ich für mich selbst immer einen Kalender mit dem nützlichen Aussenleben einer Packpapiertüte bezogen. Da ich dieses Jahr endlich mal wieder in Rövershagen bei Karl's Erdbeerhof war, viel natürlich die Tütenwahl dieses Jahr hierauf.
Ihr erinnert Euch vielleicht an die Kalender 2012 vom letzten jahr? Da war es die Tüte der Kaffeerösterei in der Hamburger Speicherstadt. So hat man immer noch etwas Fernweh mit im neuen Jahr.
Für den Shop bzw. den Markt habe ich das RokokoPapier verwendet:
Und hier mussten natürlich auch schöne Messingösen mit ran. Bei dem eigenen Kalender braucht es solchen Luxus nicht. ;-)
Und dann kam heute auch noch die lang ersehnte Messerlieferung für die kleine Pappschere. Auch hier tobte der Verschleiß.....aber nun kann sie wieder alles schnittig scharf bewältigen.Und ich freu mich wie Bolle über das runderneuerte Werkzeug.
Donnerstag, 27. September 2012
Herbstsonne
Die tollen Farben im Herbst fängt mein Werk diese Woche hoffentlich noch ein bißchen ein: warme satte Gelb- und Orangetöne Ich liebe die Herbstfarben. Und man bekommt automatisch gute Laune, wenn man mit diesen warmen Farben arbeitet.
Für den Shop und den nächsten Markt habe ich schnell noch einen Schwung Etuis in sonnengelb hergestellt. Und sie sind gestern dort in den Shop bereits eingezogen.
Na, das macht doch wirklich gute Laune, oder?
Könnte jetzt glatt so weitermachen, denn so ein warmes Rotbraun hätte ich auch noch ...;-)
Für den Shop und den nächsten Markt habe ich schnell noch einen Schwung Etuis in sonnengelb hergestellt. Und sie sind gestern dort in den Shop bereits eingezogen.
Na, das macht doch wirklich gute Laune, oder?
Könnte jetzt glatt so weitermachen, denn so ein warmes Rotbraun hätte ich auch noch ...;-)
Dienstag, 25. September 2012
Heftarbeiten
Im Moment verstecke ich mich förmlich hinter meiner Heftlade.
es sind einige Buchblöcke zu heften und nebenbei trocknen die Rohlinge für einige neue Etuis in der Buchpresse. Ein spätsommerliches Sonnengelb wird es werden. Die zeige ich Euch aber erst, wenn sie fertig sind.
Bis dahin dürft Ihr mir an der Heftlade kurz über die Schulter linsen.....
Ich bin da fast im Moment am rödeln, denn in 3 Wochen ist schon wieder ein Kunsthandwerkermarkt und ich schiele ja schon mit einem Auge auf mein Weihnachtssortiment. Die Zeit wird nämlich wieder, wie jedes Jahr, wie im Flug vergehen und bis dahin muss das Lädchen prall gefüllt sein!
Demnächst kommen auch meine koptischen Kalender wieder....die sind quasi schon in der Pipeline (oder vielmehr eher noch in meinem Kopf!).
Bräuchte im Moment 24 Arme und an jedem Arm 4 Hände. ;-)) Wenn jemand sowas anzubieten hätte. immer gerne her damit! Aber Stress macht schön und gute Laune! Das mit der Laune trifft schon mal zu!
Und nun wieder ran an die Heftlade.....!
es sind einige Buchblöcke zu heften und nebenbei trocknen die Rohlinge für einige neue Etuis in der Buchpresse. Ein spätsommerliches Sonnengelb wird es werden. Die zeige ich Euch aber erst, wenn sie fertig sind.
Bis dahin dürft Ihr mir an der Heftlade kurz über die Schulter linsen.....
Ich bin da fast im Moment am rödeln, denn in 3 Wochen ist schon wieder ein Kunsthandwerkermarkt und ich schiele ja schon mit einem Auge auf mein Weihnachtssortiment. Die Zeit wird nämlich wieder, wie jedes Jahr, wie im Flug vergehen und bis dahin muss das Lädchen prall gefüllt sein!
Demnächst kommen auch meine koptischen Kalender wieder....die sind quasi schon in der Pipeline (oder vielmehr eher noch in meinem Kopf!).
Bräuchte im Moment 24 Arme und an jedem Arm 4 Hände. ;-)) Wenn jemand sowas anzubieten hätte. immer gerne her damit! Aber Stress macht schön und gute Laune! Das mit der Laune trifft schon mal zu!
Und nun wieder ran an die Heftlade.....!
Donnerstag, 20. September 2012
Obsttüte und Rokoko
Meine neuen Materialien haben mir natürlich keine Ruhe gelassen. Zwischen 2 Kundenaufträgen habe ich noch Nachschub für den DaWanda-Shop produziert.
Das tolle neue Papier wurde zu Etui und Tagebuch verarbeitet. Wobei ich noch nicht genau weiß, ob ich das Duo als Set einstelle oder jeweils einzeln. Mal sehen. Ich finde es sieht spektakulär aus. Und ich werde den beiden Teilen wohl die Titel "Rokoko-Etui" und "Rokoko-Buch" geben müssen, denn irgendwie erinnert es mich an diese spätbarocke Phase.
Und da ich in der vergangenen Woche auf dem Wochenmarkt unendlich leckere Weintrauben erstanden habe, sind nun davon noch die Papiertüten übrig geblieben. Die Trauben sind ja längst verspeist. Und da eine Papierseele nichts wegwerfen kann, was sich möglicherweise noch weiter verarbeiten lassen würde, habe ich ein kleinen Obst- und Gemüsebuch daraus gezaubert.
Zucchinigrüner Buchblock, handgeheftet, gurkengrünes Kapitalbändchen, apfelgrünes Leinen und lauchgrünes Vorsatzpapier. Gemüseherz, was willst Du mehr?!
Das tolle neue Papier wurde zu Etui und Tagebuch verarbeitet. Wobei ich noch nicht genau weiß, ob ich das Duo als Set einstelle oder jeweils einzeln. Mal sehen. Ich finde es sieht spektakulär aus. Und ich werde den beiden Teilen wohl die Titel "Rokoko-Etui" und "Rokoko-Buch" geben müssen, denn irgendwie erinnert es mich an diese spätbarocke Phase.
Und da ich in der vergangenen Woche auf dem Wochenmarkt unendlich leckere Weintrauben erstanden habe, sind nun davon noch die Papiertüten übrig geblieben. Die Trauben sind ja längst verspeist. Und da eine Papierseele nichts wegwerfen kann, was sich möglicherweise noch weiter verarbeiten lassen würde, habe ich ein kleinen Obst- und Gemüsebuch daraus gezaubert.
Zucchinigrüner Buchblock, handgeheftet, gurkengrünes Kapitalbändchen, apfelgrünes Leinen und lauchgrünes Vorsatzpapier. Gemüseherz, was willst Du mehr?!
Dienstag, 18. September 2012
Material vs. Geschenk
Manch einer lässt sich an seinem Ehrentag reich beschenken, manch einer schenkt sich auch jedes Jahr selbst etwas zum Geburtstag.
Ich habe dieses Jahr eine Mischung aus beidem bekommen: neue Materialien für die Werkstatt. Tja, das sind eben die wahren Schätze!
Das strukturierte Bezugsmaterial ist für den "Ich-will-das Material-anfassen-Junkie" wie mich natürlich der Renner! Vor allem in weiss soll es für diverse Brautpaare eingestzt werden. Ich freu mich schon auf die ersten Werke damit. Das blaue Leinen harrt auch schon seinerVerwendung....eine neue Serie ist geplant.
P.S. Übrigens sind die beiden Tische verkauft! Tja, wer zuerst kommt, mahlt eben zuerst. Sie kommen in gute Hände und haben sicher noch viele Einsätze vor sich.
Ich habe dieses Jahr eine Mischung aus beidem bekommen: neue Materialien für die Werkstatt. Tja, das sind eben die wahren Schätze!
Das strukturierte Bezugsmaterial ist für den "Ich-will-das Material-anfassen-Junkie" wie mich natürlich der Renner! Vor allem in weiss soll es für diverse Brautpaare eingestzt werden. Ich freu mich schon auf die ersten Werke damit. Das blaue Leinen harrt auch schon seinerVerwendung....eine neue Serie ist geplant.
P.S. Übrigens sind die beiden Tische verkauft! Tja, wer zuerst kommt, mahlt eben zuerst. Sie kommen in gute Hände und haben sicher noch viele Einsätze vor sich.
Sonntag, 16. September 2012
Markttische zu verkaufen
Erinnert Ihr Euch noch an diesen Blogbeitrag: http://made-by-may.blogspot.de/2011/01/marktsaison-2011.html ?
Diese beiden Markttische möchte ich nun verkaufen. Ich habe mir inzwischen höhere gekauft, die für mich besser passen, da ich fast nur steheauf den Märkten.
Im Moment schlummern sie im Lager vor sich hin und vielleicht finden sie ja bei einem von Euch eine bessere Verwendung. Größe ist ca.180cm lang, Höhe ca. 80-85cm und Tiefe müsste auch so ca. 80 cm sein.
Ich kann leider momentan nicht so einfach messen....falls das entscheident ist, arbeite ich mich zu den Tischen durch.
Falls jemand Interesse hat, kann er sich gerne bei mir melden....es ginge Abholung in Nürnberg oderVersand als Sperrgut Hermes. Das müsste man dann mal sehen. Vielleicht hat auch jemand sowas schon mal verschickt und hat da eine Vorlieb....alles gerne!
ich würde mich freuen, denn ich brauche dringend Platz!
Also meldet Euch gerne per Email an h.may@made-by-may.de oder hier als Kommentar.
Diese beiden Markttische möchte ich nun verkaufen. Ich habe mir inzwischen höhere gekauft, die für mich besser passen, da ich fast nur steheauf den Märkten.
Im Moment schlummern sie im Lager vor sich hin und vielleicht finden sie ja bei einem von Euch eine bessere Verwendung. Größe ist ca.180cm lang, Höhe ca. 80-85cm und Tiefe müsste auch so ca. 80 cm sein.
Ich kann leider momentan nicht so einfach messen....falls das entscheident ist, arbeite ich mich zu den Tischen durch.
Falls jemand Interesse hat, kann er sich gerne bei mir melden....es ginge Abholung in Nürnberg oderVersand als Sperrgut Hermes. Das müsste man dann mal sehen. Vielleicht hat auch jemand sowas schon mal verschickt und hat da eine Vorlieb....alles gerne!
ich würde mich freuen, denn ich brauche dringend Platz!
Also meldet Euch gerne per Email an h.may@made-by-may.de oder hier als Kommentar.
Mittwoch, 12. September 2012
Arbeitstisch
Nachdem meine grüne Phase beendet ist, kann ich mich neuen Projekten widmen.
Aber bis die soweit sind, sieht es so auf meinem Arbeitstisch aus
Also sozusagen busines as usual! Aber nachdem nächste Woche ein Materialeinkauf ansteht, kann ich schon mal verraten, daß ich etwas Besonderes im Auge habe. Bilder folgen.
Bis dahin werde ich hier eine kleine Resteverwertung in die Tat umsetzen. Muss auch mal sein.
Also seid gespannt.
Aber bis die soweit sind, sieht es so auf meinem Arbeitstisch aus
Also sozusagen busines as usual! Aber nachdem nächste Woche ein Materialeinkauf ansteht, kann ich schon mal verraten, daß ich etwas Besonderes im Auge habe. Bilder folgen.
Bis dahin werde ich hier eine kleine Resteverwertung in die Tat umsetzen. Muss auch mal sein.
Also seid gespannt.
Samstag, 8. September 2012
Grüne Schlangen
So, nun sind sowohl die Etuis, als auch aus den Reststreifen gefertigt zwei Bücher getrocknet und fertig.
Ich habe es nicht übers Herz gebracht auch nur ein Fizzelchen von dem grünen Schlangenpapier wegzuschmeißen.
Und so sind eben noch 2 kleine grüne Bücher entstanden.
Die Etuis sind schon in den Shop eingezogen. In den nächsten Tagen werden dann die Bücher folgen. Meine grüne Phase ist damit erstmal abgeschlossen. Habe ja noch Rot und Ocker zu verarbeiten.
Hier die beiden Bücher....
...und die fertigen Etuis!
Ich habe es nicht übers Herz gebracht auch nur ein Fizzelchen von dem grünen Schlangenpapier wegzuschmeißen.
Und so sind eben noch 2 kleine grüne Bücher entstanden.
Die Etuis sind schon in den Shop eingezogen. In den nächsten Tagen werden dann die Bücher folgen. Meine grüne Phase ist damit erstmal abgeschlossen. Habe ja noch Rot und Ocker zu verarbeiten.
Hier die beiden Bücher....
...und die fertigen Etuis!
Donnerstag, 6. September 2012
Schlangenleder in Papierform
Wenn ich irgendwo tolles Papier sehe, dann entwickle ich ja förmlich ein zwanghaftes Verhalten: ich will es haben und erstmal bunkern. Irgendwann krame ich es dann wieder hervor und dann kann ich es auch verarbeiten.:-)
Noch schlimmer ist es mit Papier, das eine besondere Oberfläche aufweist. Das mag ich fast gar nicht mehr hergeben.
So ähnlich ist es auch mit einem Papier, das ich mir vor einiger Zeit gegönnt habe, da der Bogenpreis ziemlich ordentlich ist. Er ist aber auch gerechtfertigt, denn es ist ein handgeschöpftes Papier, das anschließend so weiterverarbeitet wurde, dass eine lederartige Prägeoptik entsteht. Also wieder so ein Ich-muss-es-anfassen-Papier!
Schlangenlederoptik in verschiedenen Farben. Es ist ein ganz unglaubliches Gefühl, wenn man es anfasst! Und, wenn ich nicht den Schöpfrand noch sehen würde, könnte ich es fast nicht glauben, dass es Papier ist.
Zur Verwendung wird es auf einigen neuen Etuis kommen. Schwieriger war da schon die Wahl des Buchbinderleinens....beim Grünton hatte ich noch schöne farbtongenaue Reste. Bei den anderen beiden Farben muss ich mal sehen, was ich da mache!
Und hier seht Ihr meine gehäutete "Schlange":
Noch schlimmer ist es mit Papier, das eine besondere Oberfläche aufweist. Das mag ich fast gar nicht mehr hergeben.
So ähnlich ist es auch mit einem Papier, das ich mir vor einiger Zeit gegönnt habe, da der Bogenpreis ziemlich ordentlich ist. Er ist aber auch gerechtfertigt, denn es ist ein handgeschöpftes Papier, das anschließend so weiterverarbeitet wurde, dass eine lederartige Prägeoptik entsteht. Also wieder so ein Ich-muss-es-anfassen-Papier!
Schlangenlederoptik in verschiedenen Farben. Es ist ein ganz unglaubliches Gefühl, wenn man es anfasst! Und, wenn ich nicht den Schöpfrand noch sehen würde, könnte ich es fast nicht glauben, dass es Papier ist.
Zur Verwendung wird es auf einigen neuen Etuis kommen. Schwieriger war da schon die Wahl des Buchbinderleinens....beim Grünton hatte ich noch schöne farbtongenaue Reste. Bei den anderen beiden Farben muss ich mal sehen, was ich da mache!
Und hier seht Ihr meine gehäutete "Schlange":
Montag, 3. September 2012
Kleiner Ausflug
in die Geschichte eines fränkischen Örtchens stand am vergangenen Sonntag an.
Die kleine Gemeinde Kleukheim in der Nähe von Bad Staffelstein/Ebensfeld beging am Sonntag den Höhepunkt ihrer 875.Jahr-Feier. Und da die Franken bekanntlich zu feiern wissen, war der Sonntag ein einziges rauschendes Fest! Jeder Hof hatte sich herausgeputzt und zeigte wie das Leben in Kleukheim früher war: Schmiede, Bäcker, Hufschmied, Korbflechter, Bierbrauer, Maurer, Schuster, Pflasterer, Waschweiber, Schäfer, und Buchdrucker.
Das mit dem Buchdruck beruhte auf einer alten historischen Verbindung zwischen Kleukheim und der Druckpresse, die im Museum der Arbeit in Hamburg steht: das Holz für den historischen Nachbau der Spindelpresse von 1780 war eine Kleukheimer Stiftung. Nun kehrte das Holz für die Spindelpresse für einen Tag wieder nach Farnken zurück. Und so konnte man u.a. meinen lieben Freund Helmut, den Schriftsetzer aus obigem Museum in Aktion sehen, wie er einen kleinen Auszug aus der Dorfordnung von 1577 mit dem Abdruck einer Kleukheimer Dorfansicht versah und verteilte.
Es staunten viele interessierte Beobachter, welche Mühe man früher aufwenden musste, eine einzige Buchseite herzustelen, geschweige denn ein vollständiges Buch!
Und hier nun Helmut in Aktion:
Die kleine Gemeinde Kleukheim in der Nähe von Bad Staffelstein/Ebensfeld beging am Sonntag den Höhepunkt ihrer 875.Jahr-Feier. Und da die Franken bekanntlich zu feiern wissen, war der Sonntag ein einziges rauschendes Fest! Jeder Hof hatte sich herausgeputzt und zeigte wie das Leben in Kleukheim früher war: Schmiede, Bäcker, Hufschmied, Korbflechter, Bierbrauer, Maurer, Schuster, Pflasterer, Waschweiber, Schäfer, und Buchdrucker.
Das mit dem Buchdruck beruhte auf einer alten historischen Verbindung zwischen Kleukheim und der Druckpresse, die im Museum der Arbeit in Hamburg steht: das Holz für den historischen Nachbau der Spindelpresse von 1780 war eine Kleukheimer Stiftung. Nun kehrte das Holz für die Spindelpresse für einen Tag wieder nach Farnken zurück. Und so konnte man u.a. meinen lieben Freund Helmut, den Schriftsetzer aus obigem Museum in Aktion sehen, wie er einen kleinen Auszug aus der Dorfordnung von 1577 mit dem Abdruck einer Kleukheimer Dorfansicht versah und verteilte.
Es staunten viele interessierte Beobachter, welche Mühe man früher aufwenden musste, eine einzige Buchseite herzustelen, geschweige denn ein vollständiges Buch!
Und hier nun Helmut in Aktion:
Donnerstag, 30. August 2012
Kleisterpapierbuch koptisch
Heute werden wieder einmal ein paar Schrankaltlasten fertig. Manchmal legt man fertige Buchdecken und -deckel erstmal irgendwo ab, weil etwas anderes eben gerade eine höhere Priorität hat. Aber hin und wieder sollte man diesen Stapel dann auch einmal abarbeiten.
Das muss ich heute machen....neue Aufträge sind schon in der Pipeline. Also hurtig Nadel und Zwirn raus und drauflos geheftet und gebunden. Wie war das nochmal "Lange Fädchen, faule Mädchen....!" Kennt Ihr auch so alte "Lebensweisheiten"?
Das muss ich heute machen....neue Aufträge sind schon in der Pipeline. Also hurtig Nadel und Zwirn raus und drauflos geheftet und gebunden. Wie war das nochmal "Lange Fädchen, faule Mädchen....!" Kennt Ihr auch so alte "Lebensweisheiten"?
Dienstag, 28. August 2012
WEDDINGFOTOGRAFIE
Für den einen oder anderen Hobby- oder professionellen Fotografen durfte ich in der Vergangenheit bereits einen kleinen Beitrag zum großen Tag aller Brautpaare leisten und ein Album oder andere ähnliche Präsentationsmöglichkeiten anfertigen.
Nachdem nun der Urlaubsschwung noch etwas angehalten hat, hatte ich dieser Tage Lust auf neue Varianten. Zusätzlich zur Weddingbox in groß oder klein, wollte ich den Buchcharakter etwas aufnehmen und kleinere Lösungen anfertigen.
Entstanden sind nun Weddingalbum 1 und 2.
Weddingalbum 1 ist angelehnt an das klassische Fotoalbum und kann als Minimallösung ebenso die DatenDVD, als auch eine Kleinstauswahl an Fotos präsentieren.
Vorne kann gerne, ähnlich meinem Weddinbuch der Schriftzug mit den beiden Namen angebracht werden.
Variante 2 ist Weddingalbum 2:
Hier sollte dann der Buchcharakter mehr im Vordergrund stehen. Mittels zweier Magneten kann man das "Buch" verschließen und ins Regal stellen, oder man klappt es auf und hat eine Art Fotorahmen für die schönste Aufnahme.
Aussen ist hier der "Titel" des Buches (Namen und Anlaß) genauso möglich, wie auch auf der aufzuklappenden Seite ein größeres Namensschild.
Auch hier sind DatenDVD und Foto möglich.
Die Bilder werden mittels großer transparenter Fotoecken auf Position gehalten. Leider gehen hier nur 2-3 Bilder rein. Alternativ gäbe es richtige Klarsichttaschen für die Bilder, das finde ich jedoch etwas stillos. Mir gefälltdie Lösung mit je 2 Fotoecken besser.
So, das waren also die Werke der letzten Tage. Im Kopf spukt das eine oder andere noch herum, mal sehen, wenn wieder zeit dafür ist, werden sie in die Realität umgesetzt.
Die Weddingbox und andere Beispiele kann man gerne im Shop unter "Verkaufte Artikel" sehen.
Nachdem nun der Urlaubsschwung noch etwas angehalten hat, hatte ich dieser Tage Lust auf neue Varianten. Zusätzlich zur Weddingbox in groß oder klein, wollte ich den Buchcharakter etwas aufnehmen und kleinere Lösungen anfertigen.
Entstanden sind nun Weddingalbum 1 und 2.
Weddingalbum 1 ist angelehnt an das klassische Fotoalbum und kann als Minimallösung ebenso die DatenDVD, als auch eine Kleinstauswahl an Fotos präsentieren.
Vorne kann gerne, ähnlich meinem Weddinbuch der Schriftzug mit den beiden Namen angebracht werden.
Variante 2 ist Weddingalbum 2:
Hier sollte dann der Buchcharakter mehr im Vordergrund stehen. Mittels zweier Magneten kann man das "Buch" verschließen und ins Regal stellen, oder man klappt es auf und hat eine Art Fotorahmen für die schönste Aufnahme.
Aussen ist hier der "Titel" des Buches (Namen und Anlaß) genauso möglich, wie auch auf der aufzuklappenden Seite ein größeres Namensschild.
Auch hier sind DatenDVD und Foto möglich.
Die Bilder werden mittels großer transparenter Fotoecken auf Position gehalten. Leider gehen hier nur 2-3 Bilder rein. Alternativ gäbe es richtige Klarsichttaschen für die Bilder, das finde ich jedoch etwas stillos. Mir gefälltdie Lösung mit je 2 Fotoecken besser.
So, das waren also die Werke der letzten Tage. Im Kopf spukt das eine oder andere noch herum, mal sehen, wenn wieder zeit dafür ist, werden sie in die Realität umgesetzt.
Die Weddingbox und andere Beispiele kann man gerne im Shop unter "Verkaufte Artikel" sehen.
Sonntag, 26. August 2012
STIFTE-ETUI
So sah es am Freitag auf meinem Werktisch aus, und so wird es wohl auch morgen früh hier aussehen. da fast alle Stifte-Etuis abverkauft sind, besteht dringend Bedarf diese nachzufertigen.
Ein kleiner Rest von dem wunderschönen Marmorpapier, das ich mir letzten Sommer auf dem Schwarz-Weiss-Markt gegönnt habe, konnte nun endlich auch verarbeitet werden. Und gerade hier wirkt das marmorierte Muster ganz wunderbar. Die Farben leuchten richtig. Das wird wieder schwierig, wenn es verkauft werden sollte....würde das alles am liebsten selbst behalten, aber das würde irgendwann schwierig werden. Tja, man muss da wohl loslassen können! ;-)
Aber es macht jedes Mal Laune, wenn so ein Etui fertig wird....freu mich schon, wenn Sie dann im Shop stehen oder auf dem nächsten Markt ihre Liebhaber finden.
Ein kleiner Rest von dem wunderschönen Marmorpapier, das ich mir letzten Sommer auf dem Schwarz-Weiss-Markt gegönnt habe, konnte nun endlich auch verarbeitet werden. Und gerade hier wirkt das marmorierte Muster ganz wunderbar. Die Farben leuchten richtig. Das wird wieder schwierig, wenn es verkauft werden sollte....würde das alles am liebsten selbst behalten, aber das würde irgendwann schwierig werden. Tja, man muss da wohl loslassen können! ;-)
Aber es macht jedes Mal Laune, wenn so ein Etui fertig wird....freu mich schon, wenn Sie dann im Shop stehen oder auf dem nächsten Markt ihre Liebhaber finden.
Mittwoch, 22. August 2012
BUCHTIPP
Heute einmal etwas "ausser der Reihe": kein selbst gebundenes Buch, sondern ein Buch über ein besonderes Buch. Es war Teilmeiner Urlaubslektüre und ich kann es wirklich empfehlen.
"Der Aleppo Codex" von Matti Friedmann
Vorab eine inhaltliche Zusammenfassung laut mitgelieferter Presseinformation seitens des Herder Verlages:
Dies ist die unglaubliche Geschichte der kostbaren jüdischen Bibelhandschrift der
Menschheitsgeschichte: der “Krone von Aleppo”. Journalist und Autor Matti Friedmann
Verfolgt in seinem Buch “ Der Aleppo-Codex, eine Bibel, der Mossad und das
Staatsgeheimnis Israels” die bewegte Geschichte des Manuskripts von seiner Entstehung
um das Jahr 930 bis in die Gegenwart. 600 Jahre lang war die Handschrift im Besitz der jüdischen Minderheit in Aleppo. Über die Jahrhunderte sind 295 von 491 Seiten erhalten geblieben. Die restlichen sind seit 1947 verschwunden - unter bislang ungeklärten Umständen. Friedman forscht nach dem Verbleib der verlorenen Teile, von denen es heißt, sie seien verbrannt. Er folgt mysteriösen Spuren von Syrien bis in den Staat Israel kurz nach dessen Gründung, er studiert geheime Dokumente, führt Interviews mit Akteuren, Spionen und Zeugen - und fördert Informationen zu Tage, über denen bislang der Mantel des Schweigens lag. Das Buch zeigt, warum der Aleppo - Codex so wertvoll ist und wie er wirklich in den Besitz Israels kam. Es berichtet von einer Tat, die so unvorstellbar ist, dass es bis heute nie zur Anklage kam. Und es enthüllt, warum die offizielle Erklärung zum Fehlen der Seiten eine falsche Spur legt und wer ein Interesse an ihrer Verbreitung hat.
Persönlicher Eindruck des Buches:
Aleppo war für mich nicht erst durch die aktuelle politische Krisensituation in Syrien ein Begriff. Ich hatte schon einiges über diese alte wichtige Handelsstadt gelesen und so war die Freude sehr groß, dass der Herder Verlag mich als Testleserin mit einem Rezensionsexemplar dieses Buches bedacht hatte. Ich habe es fast in einem Rutsch gelesen. Es ist viel mehr als ein Buch über ein altes Buch. Es ist ein Krimi über das wohl wichtigste Jüdische Buch, das es wissentlich gab, neben den Texten der Thora. Es ist sozusagen die "Gebrauchsanweisung" für die ursprünglichen biblischen Texte. Und das Wunderbare an Matti Friedmanns Buch ist, dass dieses Buch die Geschichte dieses Codex so erzählt, als würde man gleich einem "Da Vinci Code" die Odyssee dieses Buches miterleben. Man erfährt die abenteuerliche Reise unter spektakulären und gefährlichen Umständen. Man lernt verschiedenste Personen kennen, vom Käsehändler über Synagogendieser, Mossadagenten, Rabbiner, Staatsoberhäupter, bis hin zu Sammlern, Millionären und einem Reporter (Matti Friedmann), der nicht aufgibt, den Weg dieses Buches nachzuzeichnen. Man liest von Intrigen, Mord, Diebstahl, man "reist" von Syrien nach Jerusalem, in die Türkei, in die USA, Nach Großbritannien, Südamerika, die Türkei.
Matti Friedman ist Korrespondent der Nachrichtenagentur Associated Press, und man erwartet vor diesem Hintergrund erst einmal eine trockene Berichterstattung . Doch er macht aus diesem Buch und aus seiner "Jagd" nach dem Verbleib dieses Buches einen Thriller. Spannend bis zur letzten Seite erfährt man von den Tugenden der Menschen, aber auch von ihren Abgründen. Von Gier, Intrige und Religiosität und Hoffnung, vom Wunsch Dinge zu schützen und zu bewahren, aber auch vom noch größeren Wunsch mitunter diese Dinge zu besitzen.
Fazit:***** 5 Sterne von 5 möglichen Sternen!
Ein spannendes Buch über ein unglaubliches Buch, ein Krimi über die Odyssee des Aleppo Codex von Matti Friedmann, der allen empfohlen werden kann! Eine atemlose Jagd durch aller Herren Länder und mit schillernden Figuren .
Ich möchte dieses Buch jedem empfehlen, der sich für Bücher interessiert. Es ist ein spannendes geschichtlich hoch interessantes Gebiet und man sieht mitunter die täglichen Nachrichten über die Zerstörung Aleppos gegenwärtig mit einem neuen Blick.
Abschließend noch eine kleine Anmerkung: Der Versand des Herder Verlages war eine Freude: Buch, persönliches Anschreiben und Pressinfo! Das macht Freude, vielen Dank!
Verlag: http://www.herder.de/ Herder, 300 Seiten gebunden
ISBN: 9783451325397, Preis 19,90 € (D)
Bestellmöglichkeit: http://www.herdershop24.de/Buecher/Sachbuch/Spiritualitaet-Religion/Der-Aleppo-Codex.html?listtype=search&searchparam=Aleppo&
Rezension geschrieben für: http://www.bloggdeinbuch.de/
Website von Matti Friedmann: http://mattifriedman.com/
"Der Aleppo Codex" von Matti Friedmann
Vorab eine inhaltliche Zusammenfassung laut mitgelieferter Presseinformation seitens des Herder Verlages:
Dies ist die unglaubliche Geschichte der kostbaren jüdischen Bibelhandschrift der
Menschheitsgeschichte: der “Krone von Aleppo”. Journalist und Autor Matti Friedmann
Verfolgt in seinem Buch “ Der Aleppo-Codex, eine Bibel, der Mossad und das
Staatsgeheimnis Israels” die bewegte Geschichte des Manuskripts von seiner Entstehung
um das Jahr 930 bis in die Gegenwart. 600 Jahre lang war die Handschrift im Besitz der jüdischen Minderheit in Aleppo. Über die Jahrhunderte sind 295 von 491 Seiten erhalten geblieben. Die restlichen sind seit 1947 verschwunden - unter bislang ungeklärten Umständen. Friedman forscht nach dem Verbleib der verlorenen Teile, von denen es heißt, sie seien verbrannt. Er folgt mysteriösen Spuren von Syrien bis in den Staat Israel kurz nach dessen Gründung, er studiert geheime Dokumente, führt Interviews mit Akteuren, Spionen und Zeugen - und fördert Informationen zu Tage, über denen bislang der Mantel des Schweigens lag. Das Buch zeigt, warum der Aleppo - Codex so wertvoll ist und wie er wirklich in den Besitz Israels kam. Es berichtet von einer Tat, die so unvorstellbar ist, dass es bis heute nie zur Anklage kam. Und es enthüllt, warum die offizielle Erklärung zum Fehlen der Seiten eine falsche Spur legt und wer ein Interesse an ihrer Verbreitung hat.
Persönlicher Eindruck des Buches:
Aleppo war für mich nicht erst durch die aktuelle politische Krisensituation in Syrien ein Begriff. Ich hatte schon einiges über diese alte wichtige Handelsstadt gelesen und so war die Freude sehr groß, dass der Herder Verlag mich als Testleserin mit einem Rezensionsexemplar dieses Buches bedacht hatte. Ich habe es fast in einem Rutsch gelesen. Es ist viel mehr als ein Buch über ein altes Buch. Es ist ein Krimi über das wohl wichtigste Jüdische Buch, das es wissentlich gab, neben den Texten der Thora. Es ist sozusagen die "Gebrauchsanweisung" für die ursprünglichen biblischen Texte. Und das Wunderbare an Matti Friedmanns Buch ist, dass dieses Buch die Geschichte dieses Codex so erzählt, als würde man gleich einem "Da Vinci Code" die Odyssee dieses Buches miterleben. Man erfährt die abenteuerliche Reise unter spektakulären und gefährlichen Umständen. Man lernt verschiedenste Personen kennen, vom Käsehändler über Synagogendieser, Mossadagenten, Rabbiner, Staatsoberhäupter, bis hin zu Sammlern, Millionären und einem Reporter (Matti Friedmann), der nicht aufgibt, den Weg dieses Buches nachzuzeichnen. Man liest von Intrigen, Mord, Diebstahl, man "reist" von Syrien nach Jerusalem, in die Türkei, in die USA, Nach Großbritannien, Südamerika, die Türkei.
Matti Friedman ist Korrespondent der Nachrichtenagentur Associated Press, und man erwartet vor diesem Hintergrund erst einmal eine trockene Berichterstattung . Doch er macht aus diesem Buch und aus seiner "Jagd" nach dem Verbleib dieses Buches einen Thriller. Spannend bis zur letzten Seite erfährt man von den Tugenden der Menschen, aber auch von ihren Abgründen. Von Gier, Intrige und Religiosität und Hoffnung, vom Wunsch Dinge zu schützen und zu bewahren, aber auch vom noch größeren Wunsch mitunter diese Dinge zu besitzen.
Fazit:***** 5 Sterne von 5 möglichen Sternen!
Ein spannendes Buch über ein unglaubliches Buch, ein Krimi über die Odyssee des Aleppo Codex von Matti Friedmann, der allen empfohlen werden kann! Eine atemlose Jagd durch aller Herren Länder und mit schillernden Figuren .
Ich möchte dieses Buch jedem empfehlen, der sich für Bücher interessiert. Es ist ein spannendes geschichtlich hoch interessantes Gebiet und man sieht mitunter die täglichen Nachrichten über die Zerstörung Aleppos gegenwärtig mit einem neuen Blick.
Abschließend noch eine kleine Anmerkung: Der Versand des Herder Verlages war eine Freude: Buch, persönliches Anschreiben und Pressinfo! Das macht Freude, vielen Dank!
Verlag: http://www.herder.de/ Herder, 300 Seiten gebunden
ISBN: 9783451325397, Preis 19,90 € (D)
Bestellmöglichkeit: http://www.herdershop24.de/Buecher/Sachbuch/Spiritualitaet-Religion/Der-Aleppo-Codex.html?listtype=search&searchparam=Aleppo&
Rezension geschrieben für: http://www.bloggdeinbuch.de/
Website von Matti Friedmann: http://mattifriedman.com/
Sonntag, 19. August 2012
RÜCKKEHR
Nach ein paar wunderbaren Tagen an einem wunderbaren Fleckchen Erde sind wir wieder hier: ein bisschen Auszeit an der Ostsee und Mecklenburger Seenplatte waren für mich und mein Nordmännchen die pure Erholung!
Es war fantastisch schönes Wetter und ich habe meine Urlaubslektüre vollständig abgearbeitet. Aber dazu diese Woche mehr.
Hier sind die Beweisfotos:
Und es sind wirklich keine geschönten Bilder: es war so toll!!!!
Heute habe ich mich vorsichtig mal wieder in die heimische Werkstatt getraut. Aber ich habe das Gefühl, ich war Lichtjahre entfernt in diesen Tagen.....erstmal wieder an den Geruch von Kleister und Papier gewöhnen und natürlich die ganzen "Schätze" auspacken, die bei mir natürlich in Papierform sind! ;-)
Über meine bemerkenswerte Urlaubslektüre (ToRead-Liste!) werde ich dann beim nächsten Mal berichten: ein echter Lesetipp!
Es war fantastisch schönes Wetter und ich habe meine Urlaubslektüre vollständig abgearbeitet. Aber dazu diese Woche mehr.
Hier sind die Beweisfotos:
Und es sind wirklich keine geschönten Bilder: es war so toll!!!!
Heute habe ich mich vorsichtig mal wieder in die heimische Werkstatt getraut. Aber ich habe das Gefühl, ich war Lichtjahre entfernt in diesen Tagen.....erstmal wieder an den Geruch von Kleister und Papier gewöhnen und natürlich die ganzen "Schätze" auspacken, die bei mir natürlich in Papierform sind! ;-)
Über meine bemerkenswerte Urlaubslektüre (ToRead-Liste!) werde ich dann beim nächsten Mal berichten: ein echter Lesetipp!
Freitag, 17. August 2012
Koptischer Tag
Endlich sind die Buchdeckel mit dem Kleisterpapier der letzten Session bezogen und getrocknet. Es kann also losgehen mit einem koptischen Tag. Diese Bindung wächst mir ja fast zunehmend ans Herz.
Sie hat am Schluß immer etwas Besonderes, vielleicht, weil man die funktionelle Bindung sieht und sie nicht "im" Buch verschwindet.
Also ran ans Fädchen und gebunden.
Sie hat am Schluß immer etwas Besonderes, vielleicht, weil man die funktionelle Bindung sieht und sie nicht "im" Buch verschwindet.
Also ran ans Fädchen und gebunden.
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