Tobias Ott ist eine wunderbare Quelle für ganz außerordentlich schöne Werkzeuge für die eigene Buntpapierherstellung.
Wer über keine historisch-charmanten benutzten Malerbestände verfügen kann, der sollte sich vielleicht überlegen, ob er sich bei Tobias Ott welche kauft oder leiht. Denn das ist natürlich auch eine preiswerte Alternative, bei der man zumindest erst einmal testen kann, was einem gefällt.
Auf seiner Internetseite habe ich vor kurzem meine eigenen Bücher wiedergefunden und mich sehr darüber gefreut. ;-) Vielen Dank für den Post, lieber Tobias.
Hier seht Ihr den Beitrag:
Wer sich nun weitere Anregungen holen möchte, der kann dies sehr gerne bei Tobias auf den folgenden Seiten tun:
http://www.strukturwalzen.de/muster-walzen-auf-papier-geschenkpapier.htm
http://www.musterwalzen-ideen.de
Einfach mal ein bisschen Stöbern und sich berauschen lassen, was man tolles mit den Malerwalzen machen kann - außer diesselben an der Wand entlang zu rollen. Was aber natürlich auch toll aussieht!
Viel Spaß mit neuen Ideen!
Mittwoch, 15. Mai 2013
Freitag, 10. Mai 2013
Granny-Smith-Kleisterpapierbuch
Ich liebe grüne säuerliche Äpfel!
Und spontan fiel mir beim Anfertigen des folgenden Buches nur eine Assoziation dazu ein: grüne Äpfel.
Entstanden ist das Papier im letzten Jahr, als ich einen ganzen Schwung Kleisterpapiere gemacht habe. nach einem Jahr Liegezeit konnte ich mich nun endlich entschließen, es für ein Buch zu verwenden.
Es hat den richtigen Platz bekommen, oder?
Sozusagen ein besonders leckeres Buch:
Und spontan fiel mir beim Anfertigen des folgenden Buches nur eine Assoziation dazu ein: grüne Äpfel.
Entstanden ist das Papier im letzten Jahr, als ich einen ganzen Schwung Kleisterpapiere gemacht habe. nach einem Jahr Liegezeit konnte ich mich nun endlich entschließen, es für ein Buch zu verwenden.
Es hat den richtigen Platz bekommen, oder?
Sozusagen ein besonders leckeres Buch:
Montag, 6. Mai 2013
Schaffest 2013 Nachlese
Gestern fand im Hirtenmuseum Hersbruck das traditionelle Schaffest statt. Diesmal in mittelalterlicher Aufmachung. Und ergänzt u.a. durch die unglaublich fantastische Musik von "Lupus Vagabundus" war es diesmal ein ganz außergewöhnliches Spektakel.
Alles rund ums Schaf, viele Aussteller, die darauf Bezug nahmen, alle ausnahmslos mittelalterlich gewandet. das war mehr als sehenswert. So verwaist, wie Ihr meinen Stand auf den Fotos seht, war er auch meistens, denn die Musik hat einen schier nach draußen gezogen und man konnte sich dem wirklich kaum entziehen.
Es war ein tolles Fest mit vielen vielen Besuchern, vielen neuen Leuten und tollen Gesprächen. Ich habe es wirklich genossen. Und, wenn ihr jetzt nach Fotos einer mittelalterlichen Buchbinderin sucht: ich habe sie in der Aufregung schlicht und einfach vergessen!!!! Ist das möglich? JA!
Neuer Versuch: nächstes Jahr auf dem mittelalterlichen Schaffest!
Alles rund ums Schaf, viele Aussteller, die darauf Bezug nahmen, alle ausnahmslos mittelalterlich gewandet. das war mehr als sehenswert. So verwaist, wie Ihr meinen Stand auf den Fotos seht, war er auch meistens, denn die Musik hat einen schier nach draußen gezogen und man konnte sich dem wirklich kaum entziehen.
Es war ein tolles Fest mit vielen vielen Besuchern, vielen neuen Leuten und tollen Gesprächen. Ich habe es wirklich genossen. Und, wenn ihr jetzt nach Fotos einer mittelalterlichen Buchbinderin sucht: ich habe sie in der Aufregung schlicht und einfach vergessen!!!! Ist das möglich? JA!
Neuer Versuch: nächstes Jahr auf dem mittelalterlichen Schaffest!
Dienstag, 30. April 2013
Mittendrin
in Arbeit versunken!
Aus diesem Grund gibt es leider noch nichts Neues zu zeigen. Bis dahin kann ich Euch aber natürlich einen Keks in Buchform anbieten. :-)
Auch, wenn sie klein sind, so braucht es doch ein bisschen Arbeit für die Bindung und den ganzen Rest drumherum. Aber so manche Idee flattert dabei bereits wieder durch den kreativen Kopf. Bis dahin gibt es Kekse für alle Krümelmonster dieser Welt:
Aus diesem Grund gibt es leider noch nichts Neues zu zeigen. Bis dahin kann ich Euch aber natürlich einen Keks in Buchform anbieten. :-)
Auch, wenn sie klein sind, so braucht es doch ein bisschen Arbeit für die Bindung und den ganzen Rest drumherum. Aber so manche Idee flattert dabei bereits wieder durch den kreativen Kopf. Bis dahin gibt es Kekse für alle Krümelmonster dieser Welt:
Mittwoch, 24. April 2013
Kekse und Knäckebrot!
Wenn man so eine Papierseele ist, wie ich, dann kommt man bei den alltäglichsten Dingen auf merkwürdige Ideen!
Man hat etwas in der Hand und denkt sich: daraus ein Buch, das wäre doch toll!!!
Und so sind sie entstanden: Knäckebrotbuch und Keksbuch!
Und hier hat das Krümelmonster keine Chance!!! Sowohl Keks, als auch Knäcke sitzen bombenfest! Gut, es hat nicht jeder Keks seinen Platz auf dem Buch gefunden (...), aber die meisten! Man muss sich ja vom ordnungsgemäßen Zustand überzeugen.
Beim Knäckebrot war das schon leichter! ;-)
Also dann: Guten Appetit!
Keks und Knäckebrot an koptischer Bindung!
Man hat etwas in der Hand und denkt sich: daraus ein Buch, das wäre doch toll!!!
Und so sind sie entstanden: Knäckebrotbuch und Keksbuch!
Und hier hat das Krümelmonster keine Chance!!! Sowohl Keks, als auch Knäcke sitzen bombenfest! Gut, es hat nicht jeder Keks seinen Platz auf dem Buch gefunden (...), aber die meisten! Man muss sich ja vom ordnungsgemäßen Zustand überzeugen.
Beim Knäckebrot war das schon leichter! ;-)
Also dann: Guten Appetit!
Keks und Knäckebrot an koptischer Bindung!
Montag, 22. April 2013
Rotes Kleisterpapierbuch
Und zwar sehr sehr rot!
Die Kleisterpapiere, die ich vergangenen Sommer gemacht habe, werden langsam verarbeitet. Ich hamstere sie ja gerne, aber so richtig zur Geltung kommen sie dann doch erst aufeinem Buch oder einer Schachtel.
Und so ist es auch mit diesem Kleisterpapier....ganz in Rot!
Gestern wurde das Papier noch imprägniert und die Farbe dadurch etwas fixiert. Und so konnte es heute so richtig in Szene gesetzt werden. Auf den Fotos entstand ein kleiner Stich ins Pink. Das ist leider dem Kunstlicht etwas zu verdanken...ich hab es auch durch Aufbereitung nicht ganz so Tiefrot hinbekommen. Aber der Eindruck stimmt schon.
Also schon mal etwas Farbe für das Frühjahr! ;-)
Die Kleisterpapiere, die ich vergangenen Sommer gemacht habe, werden langsam verarbeitet. Ich hamstere sie ja gerne, aber so richtig zur Geltung kommen sie dann doch erst aufeinem Buch oder einer Schachtel.
Und so ist es auch mit diesem Kleisterpapier....ganz in Rot!
Gestern wurde das Papier noch imprägniert und die Farbe dadurch etwas fixiert. Und so konnte es heute so richtig in Szene gesetzt werden. Auf den Fotos entstand ein kleiner Stich ins Pink. Das ist leider dem Kunstlicht etwas zu verdanken...ich hab es auch durch Aufbereitung nicht ganz so Tiefrot hinbekommen. Aber der Eindruck stimmt schon.
Also schon mal etwas Farbe für das Frühjahr! ;-)
Donnerstag, 18. April 2013
Wachs, Filete...und ein Album
Manche Buchbinderzwirne sind ja bereits gewachst. Aber meist empfiehlt es sich das von Hand zu tun. Dafür verwendet man seit Alters her Bienenwachs. Wenn ich auf den Märkten hefte und vorher den Zwirn durch den Bienenwachs-Klumpen ziehe, dann ist das für die meisten Zuschauer spannender, als das Heften an der Heftlade!;-)
Zumindest wirft es Fragen auf. Es hat unter anderem die Funktion, den Faden zu schützen, denn beim wiederholten durchführen durch das Papier spleisst er sich sonst doch sehr auf und das Heften wird schwieriger. Dann wird der Faden natürlich auch unempfindlicher gegen den späteren Leimauftrag und er lässt sich geschmeidiger durch die Papierlöcher führen.....und....und...und....und es riecht wunderbar. Aber das ist natürlich kein funktioneller Hintergrund! ;-)
Diese Woche bin ich nun zu einer größeren Menge Bienenwachs gekommen. Es riecht herrlich und ich habe meinen Schatz sofort verstaut:wahrscheinlich kann ich die nächsten Jahrhunderte damit heften.
Eine neue Filete ist auch als neues Mitglied des Werkzeug-Ensembles eingezogen. Immer mal wieder eine neue, dann vermehrt sich der Filetenbestand auch....sehr festlich ist sie, mit Jubelbändern drauf.
Und nebenbei ist ein Fotoalbum für den Markt fertig geworden. Aber ich stelle immer wieder fest, dass Fotoalben nicht meine Leidenschaft sind. Es wird eine Ausnahmeerscheinung bleiben. Auch, wenn mir das Bezugspapier extrem gut gefällt.
Zumindest wirft es Fragen auf. Es hat unter anderem die Funktion, den Faden zu schützen, denn beim wiederholten durchführen durch das Papier spleisst er sich sonst doch sehr auf und das Heften wird schwieriger. Dann wird der Faden natürlich auch unempfindlicher gegen den späteren Leimauftrag und er lässt sich geschmeidiger durch die Papierlöcher führen.....und....und...und....und es riecht wunderbar. Aber das ist natürlich kein funktioneller Hintergrund! ;-)
Diese Woche bin ich nun zu einer größeren Menge Bienenwachs gekommen. Es riecht herrlich und ich habe meinen Schatz sofort verstaut:wahrscheinlich kann ich die nächsten Jahrhunderte damit heften.
Eine neue Filete ist auch als neues Mitglied des Werkzeug-Ensembles eingezogen. Immer mal wieder eine neue, dann vermehrt sich der Filetenbestand auch....sehr festlich ist sie, mit Jubelbändern drauf.
Und nebenbei ist ein Fotoalbum für den Markt fertig geworden. Aber ich stelle immer wieder fest, dass Fotoalben nicht meine Leidenschaft sind. Es wird eine Ausnahmeerscheinung bleiben. Auch, wenn mir das Bezugspapier extrem gut gefällt.
Samstag, 13. April 2013
Gewichtige Werkzeuge
In der Papierwerkstatt ist es ja immer wichtig, dass man bezogene Bücher oder Pappe ausreichend beschwert, um ein Wölben oder Verziehen der Materialien zu vermeiden. Bedingt durch die Feuchtigkeit und die unterschiedliche Spannung muss man entsprechend mit Gewichten arbeiten.
Nun bieten sich neben Pressen auch eingewickelte Klinkersteine und diverse andere schwere Dinge an....diese sind ausreichend in der Werkstatt vorhanden.
Vor einiger Zeit bekam ich jedoch die Möglichkeit ein kleines Konvolut an schmiedeeisernen, alten, kleinen Bügeleisen in meinen Besitz zu bringen. Das ist natürlich genial, denn nun haben meine Gewichte auch noch einen Griff und man kann sie einfach nehmen und platzieren - zur Not auch einhändig. Das ist bei Klinkersteinen schon schwieriger...
Außerdem liebe ich es, wenn man Altes zu neuem Leben erwecken kann - manchmal auch zu einem anderen Zweck!
Und so sind diese wunderbaren Bügeleisen mit unendlich vielen Gebrauchsspuren nach gründlicher Reinigung in die Werkstatt eingezogen....eines kam sogar aus dem Königreich unserer Nachbarn. Sind sie nicht wunderschön?
Nun bieten sich neben Pressen auch eingewickelte Klinkersteine und diverse andere schwere Dinge an....diese sind ausreichend in der Werkstatt vorhanden.
Vor einiger Zeit bekam ich jedoch die Möglichkeit ein kleines Konvolut an schmiedeeisernen, alten, kleinen Bügeleisen in meinen Besitz zu bringen. Das ist natürlich genial, denn nun haben meine Gewichte auch noch einen Griff und man kann sie einfach nehmen und platzieren - zur Not auch einhändig. Das ist bei Klinkersteinen schon schwieriger...
Außerdem liebe ich es, wenn man Altes zu neuem Leben erwecken kann - manchmal auch zu einem anderen Zweck!
Und so sind diese wunderbaren Bügeleisen mit unendlich vielen Gebrauchsspuren nach gründlicher Reinigung in die Werkstatt eingezogen....eines kam sogar aus dem Königreich unserer Nachbarn. Sind sie nicht wunderschön?
Mittwoch, 10. April 2013
Aufgetankt...
...habe ich in den vergangenen Tagen an einem wunderbaren Platz! Einfach ausgeklinkt, um einmal aus der Werkstatt zu sein und andere Eindrücke auf mich wirken zulassen.
Manchmal braucht es sowas, alles von aussen zu betrachten und einfach den Ort und die Atmosphäre zu genießen.
Und dann kann man aufgetankt wieder in der Werkstatt loslegen. Denn der nächste Markt und die nächsten Aufträge warten schließlich schon. Ein paar neue Ideen sind mir dabei auch gekommen....so soll es sein,wenn man schnell einmal weg ist und von draussen rein blickt.
Bin schon gespannt, wie sich das eine oder andere umsetzen lässt....der Kopf ist jedenfalls voll von neuen Ideen!
Manchmal braucht es sowas, alles von aussen zu betrachten und einfach den Ort und die Atmosphäre zu genießen.
Und dann kann man aufgetankt wieder in der Werkstatt loslegen. Denn der nächste Markt und die nächsten Aufträge warten schließlich schon. Ein paar neue Ideen sind mir dabei auch gekommen....so soll es sein,wenn man schnell einmal weg ist und von draussen rein blickt.
Bin schon gespannt, wie sich das eine oder andere umsetzen lässt....der Kopf ist jedenfalls voll von neuen Ideen!
Freitag, 5. April 2013
Kunst Kunst Kunst... und ein bisschen Wasser
Unverhofft und spontan ist doch immer am Besten.
Und so bekam ich gestern ganz spontan die Gelegenheit am Wannsee in Berlin die ehemalige Villa des Malers Max Liebermann zu besuchen.
Die Villa und der von ihm angelegte Garten sind heute fast wieder im Originalzustand und man kann dort wechselnde Ausstellungen und einen wundervollen Blick auf den Wannsee genießen.
Bereits letztes Jahr habe ich das Buch über Max Liebermann "Wir sind die Liebermanns" gelesen und nun konnte ich mein Bild gestern vervollständigen.
Natürlich ist der Garten noch im Winterschlaf, aber man kann einerseits erahnen, wie er im Frühling und Sommer aussehen wird, zum anderen gibt es viele Bilder und computerbasierte Vorführungen im Haus mit weiteren Fotos.
Im innenliegenden Café kann man die Eindrücke mit Blick auf den Wannsee dann wunderbar sacken lassen.
Ich habe aber beschlossen: ich muss da bei voller Blütenpracht nochmal hin!!!
Mehr Infos gibt es dazu hier:
Website der Villa:
http://www.liebermann-villa.de/start.html
facebook-Seite der Villa:
http://www.facebook.com/pages/Liebermann-Villa/154449271252605?ref=ts&fref=ts
Buch zu Max Liebermann:
http://www.thalia.de/shop/tha_homestartseite/suche/;jsessionid=7FEF2D0F19F74DCFA62C728A297E08B6.tc4p?sq=wir+sind+die+liebermanns&sswg=ANY×tamp=1365169060979
Und hier ein paar Impressionen:
Und so bekam ich gestern ganz spontan die Gelegenheit am Wannsee in Berlin die ehemalige Villa des Malers Max Liebermann zu besuchen.
Die Villa und der von ihm angelegte Garten sind heute fast wieder im Originalzustand und man kann dort wechselnde Ausstellungen und einen wundervollen Blick auf den Wannsee genießen.
Bereits letztes Jahr habe ich das Buch über Max Liebermann "Wir sind die Liebermanns" gelesen und nun konnte ich mein Bild gestern vervollständigen.
Natürlich ist der Garten noch im Winterschlaf, aber man kann einerseits erahnen, wie er im Frühling und Sommer aussehen wird, zum anderen gibt es viele Bilder und computerbasierte Vorführungen im Haus mit weiteren Fotos.
Im innenliegenden Café kann man die Eindrücke mit Blick auf den Wannsee dann wunderbar sacken lassen.
Ich habe aber beschlossen: ich muss da bei voller Blütenpracht nochmal hin!!!
Mehr Infos gibt es dazu hier:
Website der Villa:
http://www.liebermann-villa.de/start.html
facebook-Seite der Villa:
http://www.facebook.com/pages/Liebermann-Villa/154449271252605?ref=ts&fref=ts
Buch zu Max Liebermann:
http://www.thalia.de/shop/tha_homestartseite/suche/;jsessionid=7FEF2D0F19F74DCFA62C728A297E08B6.tc4p?sq=wir+sind+die+liebermanns&sswg=ANY×tamp=1365169060979
Und hier ein paar Impressionen:
Mittwoch, 3. April 2013
Holzständer
Um die Beutelbücher nicht einfach liegend auf den Märkten zu präsentieren, habe ich mir einen ganz einfachen Ständer ausgedacht, der -zerlegbar- schnell transportierbar und doch stabil sein sollte.
Über Ostern ist er nun fertig geworden und ich habe ihn gestern mal ausprobiert: mit Hängegut sozusagen!;-)
Ich finde ja Marktpräsentationen, die auf verschiedenen Ebenen stattfinden immer sehr ansprechend. Dieser Ständer ist ein weiteres Teil, das eben jene Anforderungen erfüllen kann. Ich freue mich schon darauf, ihn im Einsatz zu sehen...
Hier schnell ein Blick durch das Werkstattschlüsselloch:
Über Ostern ist er nun fertig geworden und ich habe ihn gestern mal ausprobiert: mit Hängegut sozusagen!;-)
Ich finde ja Marktpräsentationen, die auf verschiedenen Ebenen stattfinden immer sehr ansprechend. Dieser Ständer ist ein weiteres Teil, das eben jene Anforderungen erfüllen kann. Ich freue mich schon darauf, ihn im Einsatz zu sehen...
Hier schnell ein Blick durch das Werkstattschlüsselloch:
Mittwoch, 27. März 2013
Lederbuch mit geprägtem Leder
Auf der Buchbindermesse in Köln, vergangenes Jahr, habe ich bei einem französischen Lederhändler ein ganz wunderbares Leder erworben.
Es ist mit einem ganz wunderbaren Muster versehen. Und weil es natürlich für manches einfach zu schade ist, bekommt es nun seinen verdienten Auftritt: es ist sozusagen das Deckblatt auf einem Lederband, der jüngst entstanden ist. Es wird sich auch im Mai in Hersbruck auf meinem Stand befinden. Wer es also sehen möchte, muss schnell sein!
Nur hier -alleine fotografiert - bekommt es wahrscheinlich die verdiente Aufmerksamkeit und hat die entsprechende Wirkung.
Aber das könnt Ihr nun selbst sehen....
Es ist mit einem ganz wunderbaren Muster versehen. Und weil es natürlich für manches einfach zu schade ist, bekommt es nun seinen verdienten Auftritt: es ist sozusagen das Deckblatt auf einem Lederband, der jüngst entstanden ist. Es wird sich auch im Mai in Hersbruck auf meinem Stand befinden. Wer es also sehen möchte, muss schnell sein!
Nur hier -alleine fotografiert - bekommt es wahrscheinlich die verdiente Aufmerksamkeit und hat die entsprechende Wirkung.
Aber das könnt Ihr nun selbst sehen....
Mittwoch, 20. März 2013
Schatten
wirft ein Mittelaltermarkt langsam voraus. So langsam werden ein paar mittelalterliche Büchlein fertig. Die Beutelbücher habe ich ja bereits gezeigt. Nun folgen noch einige andere Bücher und Kleinzeug speziell für den Markt im Mai.
Das mittelalterliche Outfit ist auch schon da. Kleid und Haube. da ich das Kleid aber noch kürzen muss, verlässt es das Haus nochmal kurzfristig. Die Haube zeigeich schon mal...ohne Kopf, ist ja klar! ;-)
In den nächsten Tagen sollen noch ein paar andere Bücher und kleinere Dinge entstehen. Der Marktstand soll ja auch ein kleines bisschen authentisch wirken. Zeitreise wäre nützlich und spannend, geht aber leider nicht! Wir werden das Beste daraus machen...!
Das mittelalterliche Outfit ist auch schon da. Kleid und Haube. da ich das Kleid aber noch kürzen muss, verlässt es das Haus nochmal kurzfristig. Die Haube zeigeich schon mal...ohne Kopf, ist ja klar! ;-)
In den nächsten Tagen sollen noch ein paar andere Bücher und kleinere Dinge entstehen. Der Marktstand soll ja auch ein kleines bisschen authentisch wirken. Zeitreise wäre nützlich und spannend, geht aber leider nicht! Wir werden das Beste daraus machen...!
Donnerstag, 14. März 2013
Vergolderklotzpresse im Duett
Nachdem ja vor kurzem meine neue Vergolderklotzpresse bei mir eingezogen ist, hatte ich nun das Glück und bekam gleich die große Schwester meiner Presse! Aufgearbeitet und zu neuem Glanz verholfen! Schade, daß kein Zählwerk eingebaut ist. Wieviele Bücher waren wohl darin schon eingespannt? Was wurde an Kapitalen gestochen, was an Titeln geprägt?
Leider erzählt sie uns nichts darüber!
Aber nun können beide Pressen alt und neu um die Wette strahlen! Ich freu mich über beide!
Ich zeig Euch mal meine Schätze:
Das Papier oben in der Mitte ist mein neues Bezugspapier, das ich entdeckt habe. Demnächst dann auf Schachteln und Büchern.....wunderschön!
Leider erzählt sie uns nichts darüber!
Aber nun können beide Pressen alt und neu um die Wette strahlen! Ich freu mich über beide!
Ich zeig Euch mal meine Schätze:
Das Papier oben in der Mitte ist mein neues Bezugspapier, das ich entdeckt habe. Demnächst dann auf Schachteln und Büchern.....wunderschön!
Freitag, 8. März 2013
Beutelbücher IV
Nun haben sie also langsam Gestalt angenommen, meine Beutelbücher. Mittelaltermarkt kann (fast) kommen, denn noch brauche ich dazu etwas mittelalterliche Standdeko und ein Outfit! Na, wird schon werden....das Wichtigste, die Beutelbücher sind soweit schon mal in der Endphase und die Materialien für einen schicken Ständer gibt es auch schon. Der entsteht dann nächste Woche. Einen kleinen "Beipackzettel" haben diese Exemplare schon bekommen.
Nun muss ich geschwind noch ein paar Auftragsarbeiten einschieben und dann werde ich die "Reserve" angehen. denn sonst kann ich mich wieder einmal nicht von den kleinen Schätzen trennen. Es ist wie jedes Mal: ich hoffe das wird irgendwann besser und ich habe nicht jedes Mal das Gefühl, es wird ein Teil von mir verkauft! ;-)
Nun muss ich geschwind noch ein paar Auftragsarbeiten einschieben und dann werde ich die "Reserve" angehen. denn sonst kann ich mich wieder einmal nicht von den kleinen Schätzen trennen. Es ist wie jedes Mal: ich hoffe das wird irgendwann besser und ich habe nicht jedes Mal das Gefühl, es wird ein Teil von mir verkauft! ;-)
Montag, 4. März 2013
Rundeholz alt und neu
Vor längerer Zeit habe ich mir ein so genanntes Rundeholz angeschafft. Es dient dazu den zukünftigen Buchrücken vorher in die gewünschte und dem Buch entsprechende Rundung zu bekommen.
Denn gerade die runden Buchrücken begeistern uns, wenn sie so schmuck im Regal stehen....und es dient der Haltbarkeit und Handhabung eines dickeren Buches, wenn der Rücken (und der Buchblock) entsprechend vorher gerundet wurde.
Nun hat mein neues Rundeholz ein Schwesterchen bekommen: ein Original! deklariert als "Sprungdeckellade" fristete es ein einsames Buchtdasein! Es war so unglaublich dreckig und verkrustet, dass es wohl deshalb niemand haben wollte!
Und dann kam es genau in diesem Zustand hier an. Und ich habe erstmal mit Bürste und dann mit Schmirgelpapier dem ganzen Dreck den Garaus gemacht!
Nach etlichen Schleifstunden erstrahlt es nun im neuen und glatten Glanz. Und man kann auf der Seite sogar sehen, dass hier früher die Nieten und Ösen eingeschlagen wurden. Hart genug war es ja!
Es ist wie immer, wenn man alte Werkzeuge in die Finger bekommt: sie können erzählen! Und das tut mein neues altes Rundeholz.
Denn gerade die runden Buchrücken begeistern uns, wenn sie so schmuck im Regal stehen....und es dient der Haltbarkeit und Handhabung eines dickeren Buches, wenn der Rücken (und der Buchblock) entsprechend vorher gerundet wurde.
Nun hat mein neues Rundeholz ein Schwesterchen bekommen: ein Original! deklariert als "Sprungdeckellade" fristete es ein einsames Buchtdasein! Es war so unglaublich dreckig und verkrustet, dass es wohl deshalb niemand haben wollte!
Und dann kam es genau in diesem Zustand hier an. Und ich habe erstmal mit Bürste und dann mit Schmirgelpapier dem ganzen Dreck den Garaus gemacht!
Nach etlichen Schleifstunden erstrahlt es nun im neuen und glatten Glanz. Und man kann auf der Seite sogar sehen, dass hier früher die Nieten und Ösen eingeschlagen wurden. Hart genug war es ja!
Es ist wie immer, wenn man alte Werkzeuge in die Finger bekommt: sie können erzählen! Und das tut mein neues altes Rundeholz.
Montag, 25. Februar 2013
Beutelbuch III
Nachdem draußen alles im Neuschnee versinkt, habe ich natürlich den perfekten Rückzugsort: die Werkstatt! Und dort kann ich entspannt weiter an den neuen Beutelbüchern arbeiten.
Denn sie sind nun doch sehr zeitintensiv: heften, hohler Rücken herstellen, hülsen, einledern usw. Aber ich möchte gerne ein paar unterschiedliche Exemplare für den Mittelaltermarkt haben und deswegen komprimiert am Stück abarbeiten....
Als letzter Arbeitsschritt steht, wie bereits erwähnt, die Blindprägung an. Aber vorher zeige ich natürlich auch schon immer wieder was.
Und ich freue mich richtig drauf, denn auch, wenn es vielArbeit ist, ich habe eine echte Leidenschaft für diese mittelalterliche Buchform entwickelt. Da ist aus Interesse eine echte Liebe entstanden:
Denn sie sind nun doch sehr zeitintensiv: heften, hohler Rücken herstellen, hülsen, einledern usw. Aber ich möchte gerne ein paar unterschiedliche Exemplare für den Mittelaltermarkt haben und deswegen komprimiert am Stück abarbeiten....
Als letzter Arbeitsschritt steht, wie bereits erwähnt, die Blindprägung an. Aber vorher zeige ich natürlich auch schon immer wieder was.
Und ich freue mich richtig drauf, denn auch, wenn es vielArbeit ist, ich habe eine echte Leidenschaft für diese mittelalterliche Buchform entwickelt. Da ist aus Interesse eine echte Liebe entstanden:
Donnerstag, 21. Februar 2013
Making of....Beutelbuch II
Inzwischen ist es ja offensichtlich. Es entstehen Beutelbücher in der Werkstatt. Ein dunkelgrünes und ein hellbraunes sind bereits fertig und müssen nur noch blindgeprägt werden.
Das möchte ich allerdings "in einem Rutsch" machen und deswegen wird es wohl noch eine No.3 geben.Dann wird der Prägetag eingelegt.
Der Buchblock dazu entsteht heute auf der Heftlade und so kann es bis nächste Woche gelingen. Denn was wäre ein Mittelaltermarkt ohne mittelalterliche Bücher?!
Wer mehr über diese spezielle Buchform lesen möchte, kann dies in Wikipedia tun. Hier ein Auszug:
Das möchte ich allerdings "in einem Rutsch" machen und deswegen wird es wohl noch eine No.3 geben.Dann wird der Prägetag eingelegt.
Der Buchblock dazu entsteht heute auf der Heftlade und so kann es bis nächste Woche gelingen. Denn was wäre ein Mittelaltermarkt ohne mittelalterliche Bücher?!
Wer mehr über diese spezielle Buchform lesen möchte, kann dies in Wikipedia tun. Hier ein Auszug:
Beutelbuch (auch Buch im Beutel, Buchbeutel, Booksbüdel, Gürtelbuch) lat. Libri Caudati, bezeichnet eine ab dem 14. Jahrhundert sehr gebräuchliche Form von eingebundenen Büchern mit meist religiösem Inhalt (etwa Breviere, Gebet- oder Liederbücher und Almanache). Die Beutelform kommt dadurch zustande, dass über den Ledereinband ein zweiter Bezug gelegt wird, der über den Unterschnitt hinausragt. So kann das Buch daran wie ein Beutel getragen und auch am Gürtel befestigt werden. (Auszug Wikipedia "Beutelbuch")Die fertigen Bücher gibt es dann hoffentlich bald zu sehen....freue mich schon sehr darauf.
Montag, 18. Februar 2013
Neuanschaffung die 2te - Vergolderklotzpresse
Nachdem ich mir zwar immer wieder mal mit anderen Kolleginnen der neuesten Anschaffung im Werkzeugbereich beholfen habe, war doch die Zeit endlich reif für eine Neuanschaffung.
Endlich zieht nun eine neue Vergolderklotzpresse in die Werkstatt ein. Und so schön ist sie, man möchte (fast) nicht damit arbeiten.
Aber eine Sorge....sie wird benutzt! Und zwar ziemlich oft, denn damit hat dann das "Pressentetris" in der Werkstatt hoffentlich ein Ende oder erfährt zumindest etwas Entlastung.
Trotzdem: es ist schon was besonderes, wenn man ein Werkzeug so nagelneu bekommt. Im Buchbinderbreich sind die meisten Geräte ja schon sehr betagt und haben diverse Gebrauchsspuren. Das liegt nun noch VOR diesem Pressenleben.
Und hier ist das neue Schmuckstück....tataaaa:
Endlich zieht nun eine neue Vergolderklotzpresse in die Werkstatt ein. Und so schön ist sie, man möchte (fast) nicht damit arbeiten.
Aber eine Sorge....sie wird benutzt! Und zwar ziemlich oft, denn damit hat dann das "Pressentetris" in der Werkstatt hoffentlich ein Ende oder erfährt zumindest etwas Entlastung.
Trotzdem: es ist schon was besonderes, wenn man ein Werkzeug so nagelneu bekommt. Im Buchbinderbreich sind die meisten Geräte ja schon sehr betagt und haben diverse Gebrauchsspuren. Das liegt nun noch VOR diesem Pressenleben.
Und hier ist das neue Schmuckstück....tataaaa:
Donnerstag, 14. Februar 2013
Riemenschneider
Ein neues Werkzeug hat in den letzten Tagen die Werkstatt erweitert. ich habe mir endlich einen Riemenschneider gegönnt. Für Lederriemen bis wenige Millimeter Breite ist dieses Werkzeug ideal.
Und da ich momentan schwerpunktmäßig am "ledern" bin, lag es nahe hier die Ausrüstung zu vervollständigen.
Mittels einer Maßskala kann man exakt die Schneidbreite einstellen und zieht dann an der Lederkante entlang. So erhält man den gewünschten Streifen. Es gibt ihn in Metall- und Holzausführung. Ich habe mich hier für die letztere entschieden, da ich finde, dass er einfach besser in der Hand liegt. Und es ist ja schließlich ein echtes Handwerkzeug!
Nun kann ich auch die Lederriemchen für meine Stifte-Etuis endlich selbst schneiden.
Vorher muss ich mich aber wirklich zurückhalten, denn sonst werden die neuen Lederhäute noch alle zu Riemchen geschnitten....
Aber nun erstmal ein paar Bildervom neuen Schmuckstück:
Und da ich momentan schwerpunktmäßig am "ledern" bin, lag es nahe hier die Ausrüstung zu vervollständigen.
Mittels einer Maßskala kann man exakt die Schneidbreite einstellen und zieht dann an der Lederkante entlang. So erhält man den gewünschten Streifen. Es gibt ihn in Metall- und Holzausführung. Ich habe mich hier für die letztere entschieden, da ich finde, dass er einfach besser in der Hand liegt. Und es ist ja schließlich ein echtes Handwerkzeug!
Nun kann ich auch die Lederriemchen für meine Stifte-Etuis endlich selbst schneiden.
Vorher muss ich mich aber wirklich zurückhalten, denn sonst werden die neuen Lederhäute noch alle zu Riemchen geschnitten....
Aber nun erstmal ein paar Bildervom neuen Schmuckstück:
Montag, 11. Februar 2013
Leder und mehr
Ein Themenmarkt wirft seine Schatten voraus, und das merkt man nun auch in der Werkstatt. Lederbücher sind in den nächsten Wochen ein wenig im Fokus. Und so habe ich schon mal verschiedene Varianten an Verschlüssen, Beschlägen und Applikationen in der kleinen Testreihe.
Historisch konforme bekommt man in der Buchbinderei Müller in Nusssdorf. Dort werden sie selbst angefertigt. Mittlerweile gibt es aber dank der vielen Freunde der LARP- und Reenactmentbewegung auch durchaus einen Markt für Alternativen. Es lohnt sich, da mal ein bisschen zu stöbern.
Und so sieht es momentan bei mir aus, wie beim Buchbinderlego: viele kleine Teile, die man zusammenbauen kann. Es wird spannend, denn das Herumprobieren macht auch ziemlich Laune. Zwischenzeitlich ist der erste Prototyp schon in der Presse und wartet bereits auf Vollendung.
Historisch konforme bekommt man in der Buchbinderei Müller in Nusssdorf. Dort werden sie selbst angefertigt. Mittlerweile gibt es aber dank der vielen Freunde der LARP- und Reenactmentbewegung auch durchaus einen Markt für Alternativen. Es lohnt sich, da mal ein bisschen zu stöbern.
Und so sieht es momentan bei mir aus, wie beim Buchbinderlego: viele kleine Teile, die man zusammenbauen kann. Es wird spannend, denn das Herumprobieren macht auch ziemlich Laune. Zwischenzeitlich ist der erste Prototyp schon in der Presse und wartet bereits auf Vollendung.
Montag, 4. Februar 2013
Buch mit Schuber No.3
Der geneigte Blogleser wird sich daran erinnern, dass ich vor einiger Zeit eine kleine Testreihe zur Schuberherstellung gestartet hatte (geritzt oder zusammengesetzt etc.). Nun habe ich endlich den dritten und letzten Schuber mit einem Innenleben versehen. Es war der zusammengesetzte Schuber.
Chamoisfarbenes Papier, gelbes Lesezeichenbändchen, gelbes Kapital und bezogen mit marmoriertem Papier und rehbraunem Buchbinderleinen, aus dem auch die Buchecken gestaltet wurden.
Mit einem satten "ffffftt!" gleitet das Buch schön in den Schuber und hat auch so wenig Spiel wie möglich, aber gerade soviel, wie nötig!
Nun sind alle 3 Schuber endlich weiterverarbeitet und mit Inhalt versehen. Mein Resumée bleibt: Schuber lieber zusammengesetzt und mit exakten Kanten. Auch, wenn die Geritzten mit den gebrochenen Kanten werkgerecht sein mögen. Mein Lieblingsfall sind sie nicht!
Und nun gilt es wieder: Auf zu neuen Werken....
Chamoisfarbenes Papier, gelbes Lesezeichenbändchen, gelbes Kapital und bezogen mit marmoriertem Papier und rehbraunem Buchbinderleinen, aus dem auch die Buchecken gestaltet wurden.
Mit einem satten "ffffftt!" gleitet das Buch schön in den Schuber und hat auch so wenig Spiel wie möglich, aber gerade soviel, wie nötig!
Nun sind alle 3 Schuber endlich weiterverarbeitet und mit Inhalt versehen. Mein Resumée bleibt: Schuber lieber zusammengesetzt und mit exakten Kanten. Auch, wenn die Geritzten mit den gebrochenen Kanten werkgerecht sein mögen. Mein Lieblingsfall sind sie nicht!
Und nun gilt es wieder: Auf zu neuen Werken....
Donnerstag, 31. Januar 2013
Kapital -hat man oder auch nicht
Ich mache mir mein Kapital einfach selbst! Nein, nicht mittels Gelddruckmaschine im Keller-schön wäre es!
Um die feinmotorischen Fähigkeiten ab und an mal wieder zu trainieren ist Kapital stechen einfach sehr gut geeignet. Und so kam gestern die Gelegenheit zu einer kleinen Übungsreihe...ein einfaches Kapital reicht da schon mal...demnächst kommt dann vielleicht mal ein zweireihiges dran. Wir werden sehen.
Nachdem ich verschiedene Garne getestet habe, hat sich heraus gestellt, dass der Sternzwirn doch dafür recht gut geeignet ist. Knopflochgarn von Gütermann ist auch schön, das musste ich allerdings doppelt nehmen. Perlgarn ist dann mitunter schon wieder zu stark.
Ich habe nur mal wieder festgestellt, dass man echt anfängt einzurosten, wenn man länger kein Training hat. Das muss sich dringend ändern. Jetzt sind die Fingerchen ja wieder warm gestochen...;-)
Nebenbei habe ich noch ein paar Auftragsarbeiten verpackt und verschickt! Am liebsten würde ich sie ja immer alle behalten, aber dann wird es leider auch hier mit dem Kapital schwer! ;-))
Um die feinmotorischen Fähigkeiten ab und an mal wieder zu trainieren ist Kapital stechen einfach sehr gut geeignet. Und so kam gestern die Gelegenheit zu einer kleinen Übungsreihe...ein einfaches Kapital reicht da schon mal...demnächst kommt dann vielleicht mal ein zweireihiges dran. Wir werden sehen.
Nachdem ich verschiedene Garne getestet habe, hat sich heraus gestellt, dass der Sternzwirn doch dafür recht gut geeignet ist. Knopflochgarn von Gütermann ist auch schön, das musste ich allerdings doppelt nehmen. Perlgarn ist dann mitunter schon wieder zu stark.
Ich habe nur mal wieder festgestellt, dass man echt anfängt einzurosten, wenn man länger kein Training hat. Das muss sich dringend ändern. Jetzt sind die Fingerchen ja wieder warm gestochen...;-)
Nebenbei habe ich noch ein paar Auftragsarbeiten verpackt und verschickt! Am liebsten würde ich sie ja immer alle behalten, aber dann wird es leider auch hier mit dem Kapital schwer! ;-))
Montag, 28. Januar 2013
NEUE WOCHE - Neues Buch
Zumindest die Anfänge davon. Denn erst mal heißt es "Neue Woche-neuer Kundenauftrag"! Also werde ich eine neue Schachtel anfertigen und in den Trocknungszeiten dann an meinem neuen Projekt weiterwerkeln.
Denn die nächsten Märkte im Frühsommer werfen bereits ihre langen Schatten voraus. Und da will man ja auch nicht immer mit denselben Dingen ankommen.
Also gilt es schon jetzt entspannt vorzuarbeiten. Zumindest kann ich schon mal das Innenleben vorbereiten.
Und in welche Zeit es geht, mittels Buchbinderzeitmaschine, kann man auch ganz gut am Vorsatz sehen....! Na, wir werden mal sehen, was aus dem Experiment so wird!
Nun aber erstmal flugs den Schachtelrohbau gemacht und die Bezugspapiere zugeschnitten....
Denn die nächsten Märkte im Frühsommer werfen bereits ihre langen Schatten voraus. Und da will man ja auch nicht immer mit denselben Dingen ankommen.
Also gilt es schon jetzt entspannt vorzuarbeiten. Zumindest kann ich schon mal das Innenleben vorbereiten.
Und in welche Zeit es geht, mittels Buchbinderzeitmaschine, kann man auch ganz gut am Vorsatz sehen....! Na, wir werden mal sehen, was aus dem Experiment so wird!
Nun aber erstmal flugs den Schachtelrohbau gemacht und die Bezugspapiere zugeschnitten....
Dienstag, 22. Januar 2013
Buchdruckkunst in Hamburg
Am vergangenen Wochenende fand in Hamburg im Museum der Arbeit die 8.Norddeutsche Handpressenmesse statt - und ich war natürlich vor Ort!
Es gab eine Verkaufsmesse mit Buchkünstlern und -künstlerinnen, eine Sonderausstellung über Einbandkunst, Vorführungen (Lithografie, Kalligrafie, Papierschöpfen, Klischeeherstellung, Schriftguss, Buchbinden und Buchdruck u.v.m.)
Für mich ist jedoch dieses Museum eine echte Zeitreise (in eine leider fast vergessene Zeit). Wenn Monotype und Linotype rattern und knattern und mit ihrem markanten Rhythmus eine Heidelberger druckt, dann hat man das Gefühl, dass man in einer ganz wunderbaren anderen Welt ist.
Mein lieber Freund Helmut Bohlmann (Schriftsetzer im Museum der Arbeit) und seine Kollegen standen geduldig allen Fragenden zur Verfügung und haben unermüdlich die alten Schätze vorgeführt!
Im Nebengebäude konnte man dann verschiedenen Buchkünstlern einen Besuch abstatten und ihre Werke bewundern (und natürlich auch bei Gefallen erstehen!). Künstlerisch gestaltete Bücher und Prachteinbände, Kalligrafisches und vieles rund um den Werkstoff Papier war zu sehen. Ich habe mir zwei Fileten erstanden, um meinen kleinen Bestand wieder etwas zu erweitern und habe doch eigentlich die meiste Zeit zwischen Handsetzerei, Linotype, Buchpresse und Monotype verbracht:
Mein Nordmännchen hat sich bei dieser Gelegenheit eine ganz besondere Visitenkarte anfertigen lassen. Das kann übrigens jeder dort zu bestimmten Zeiten in der offenen Druckwerkstatt selbst tun und gegen einen kleinen Materialbeitrag etwas zum Erhalt dieses ganz wunderbaren Museums tun. Denn es ist wie fast überall, wir müssen für den Erhalt solcher Einrichtungen auch etwas tun, sonst gehen solche Dinge und das Wissen, dass sie vermitteln können leider für nachfolgende Generationen verloren!
Aus diesem Grund kann ich nur jedem Hamburg und das Museum der Arbeit wärmstens empfehlen...vor allem, weil es ein lebendiges Museum mit Mitmachgelegenheit ist. Und, wo findet man das noch heutzutage!!!
Für mich (und mein Nordmännchen) waren es wunderbare Stunden dort und sicher nicht das letzte Mal, dass wir uns dort aufgehalten haben...!;-)
Es gab eine Verkaufsmesse mit Buchkünstlern und -künstlerinnen, eine Sonderausstellung über Einbandkunst, Vorführungen (Lithografie, Kalligrafie, Papierschöpfen, Klischeeherstellung, Schriftguss, Buchbinden und Buchdruck u.v.m.)
Für mich ist jedoch dieses Museum eine echte Zeitreise (in eine leider fast vergessene Zeit). Wenn Monotype und Linotype rattern und knattern und mit ihrem markanten Rhythmus eine Heidelberger druckt, dann hat man das Gefühl, dass man in einer ganz wunderbaren anderen Welt ist.
Mein lieber Freund Helmut Bohlmann (Schriftsetzer im Museum der Arbeit) und seine Kollegen standen geduldig allen Fragenden zur Verfügung und haben unermüdlich die alten Schätze vorgeführt!
Im Nebengebäude konnte man dann verschiedenen Buchkünstlern einen Besuch abstatten und ihre Werke bewundern (und natürlich auch bei Gefallen erstehen!). Künstlerisch gestaltete Bücher und Prachteinbände, Kalligrafisches und vieles rund um den Werkstoff Papier war zu sehen. Ich habe mir zwei Fileten erstanden, um meinen kleinen Bestand wieder etwas zu erweitern und habe doch eigentlich die meiste Zeit zwischen Handsetzerei, Linotype, Buchpresse und Monotype verbracht:
Mein Nordmännchen hat sich bei dieser Gelegenheit eine ganz besondere Visitenkarte anfertigen lassen. Das kann übrigens jeder dort zu bestimmten Zeiten in der offenen Druckwerkstatt selbst tun und gegen einen kleinen Materialbeitrag etwas zum Erhalt dieses ganz wunderbaren Museums tun. Denn es ist wie fast überall, wir müssen für den Erhalt solcher Einrichtungen auch etwas tun, sonst gehen solche Dinge und das Wissen, dass sie vermitteln können leider für nachfolgende Generationen verloren!
Aus diesem Grund kann ich nur jedem Hamburg und das Museum der Arbeit wärmstens empfehlen...vor allem, weil es ein lebendiges Museum mit Mitmachgelegenheit ist. Und, wo findet man das noch heutzutage!!!
Für mich (und mein Nordmännchen) waren es wunderbare Stunden dort und sicher nicht das letzte Mal, dass wir uns dort aufgehalten haben...!;-)
Donnerstag, 17. Januar 2013
AFFENKNOTEN
oder auch "Affenfaust" genannt, ist der Knoten, der als oberer Abschluss früherer Beutelbücher gebunden wurde. Diese Bücher wurden hängend am Gürtel getragen, um immer griffbereit zu sein und dass das kostbare Buch nicht abhanden kam. Um ein Herausrutschen am Gürtel zu verhindern kam in späteren Jahren irgendwann der so genannte "Affenknoten" hinzu. Er wurde meist aus Leder geknüpft und mitunter diente innen eine Kastanie dazu, den Knoten schön rund und voluminös zu machen.
Kletterer und Segler kennen diesen Knoten ebenfalls, denn man kann ihn gut dazu verwenden ein Tauende zum Werfen zu beschweren.
Und so habe ich gestern aus einer Kordel einen solchen Affenknoten hergestellt und natürlich mit einer Kastanie gefüllt. Das ist auf dem kleinen Bild unten rechts zu erkennen.
Der Ring kam in späteren Jahren als Aufhängvorrichtung für Beutelbücher hinzu. Beim nächsten Affenknoten wird er dann noch mit hineingeknüpft.
Heute werde ich nun versuchen den Knoten in meinem Gehirn wieder zu entwirren, dafür gibt es für Euch die Bilder:
Kletterer und Segler kennen diesen Knoten ebenfalls, denn man kann ihn gut dazu verwenden ein Tauende zum Werfen zu beschweren.
Und so habe ich gestern aus einer Kordel einen solchen Affenknoten hergestellt und natürlich mit einer Kastanie gefüllt. Das ist auf dem kleinen Bild unten rechts zu erkennen.
Der Ring kam in späteren Jahren als Aufhängvorrichtung für Beutelbücher hinzu. Beim nächsten Affenknoten wird er dann noch mit hineingeknüpft.
Heute werde ich nun versuchen den Knoten in meinem Gehirn wieder zu entwirren, dafür gibt es für Euch die Bilder:
Montag, 14. Januar 2013
WER...
...keine Arbeit hat, der macht sich eben selbst welche! Haha!
Spaß beiseite: Natürlich hätte ich mir "den Bogeng" auch antiquarisch als fertiges Buch für viel Geld erstehen können! Aber das geht ja im Hause Made-by-May auch anders: selbst ein Kleidchen drum herum machen ist schließlich viel spannender. Und endlich einmal etwas, was anschließend in den eigenen Bücherschrank wandern darf!
Und so wird es hoffentlich in den nächsten Tagen eine Lücke erlauben, dass ich mir die Lagen auf der Heftlade aufspanne und binde.
Wir werden sehen.....meist kommt es ja anders, als man denkt!
Spaß beiseite: Natürlich hätte ich mir "den Bogeng" auch antiquarisch als fertiges Buch für viel Geld erstehen können! Aber das geht ja im Hause Made-by-May auch anders: selbst ein Kleidchen drum herum machen ist schließlich viel spannender. Und endlich einmal etwas, was anschließend in den eigenen Bücherschrank wandern darf!
Und so wird es hoffentlich in den nächsten Tagen eine Lücke erlauben, dass ich mir die Lagen auf der Heftlade aufspanne und binde.
Wir werden sehen.....meist kommt es ja anders, als man denkt!
Donnerstag, 10. Januar 2013
Walnüsse mal anders
Walnüsse gibt es in meiner Papierwerkstatt vor allem in Papierform! Ob das den Eichhörnchen gefallen würde, die ich ab und an mal vom Fenster aus beobachte?
Aus meinem Schuber-Experiment ist jetzt Schuber Nr.2 endlich mit einem Innenleben versorgt worden. Und so kam ein Buch mit dem gleichen Bezugspapier dazu und kann sich jetzt im Schuber so richtig wohlfühlen.
Bei dem aktuellen Grau-in-Grau-Wetter macht zumindest die frische grüne Farbe schon mal gute Laune. Und kalorienfrei ist diese Nuss auf jeden Fall! ;-)
Aus meinem Schuber-Experiment ist jetzt Schuber Nr.2 endlich mit einem Innenleben versorgt worden. Und so kam ein Buch mit dem gleichen Bezugspapier dazu und kann sich jetzt im Schuber so richtig wohlfühlen.
Bei dem aktuellen Grau-in-Grau-Wetter macht zumindest die frische grüne Farbe schon mal gute Laune. Und kalorienfrei ist diese Nuss auf jeden Fall! ;-)
Montag, 7. Januar 2013
Lücken
in meinem Bestand hat das Weihnachtsgeschäft hinterlassen. Und so fängt das neue Jahr auch dort an, wo das alte aufhörte.
Zahlreiche "Erinnerungen"-Schachteln und Kochbücher lagen neben anderen Arbeiten aus meiner kleinen Werkstatt unter diversen Christbäumen. Ich wünsche mir, dass alle viel Freude bereitet haben und das auch weiterhin tun.
Aber nun geht es ans nacharbeiten der entstandenen Leerstellen....und damit ging es letzte Woche schon mal entspannt los:
Und ich hoffe, ich kann die kleine Verschnaufpause nutzen, um alles aufzufüllen, denn in Richtung Frühjahr habe ich einige neue Projekte. Die spuken mir jetzt schon im Kopf herum.
Zahlreiche "Erinnerungen"-Schachteln und Kochbücher lagen neben anderen Arbeiten aus meiner kleinen Werkstatt unter diversen Christbäumen. Ich wünsche mir, dass alle viel Freude bereitet haben und das auch weiterhin tun.
Aber nun geht es ans nacharbeiten der entstandenen Leerstellen....und damit ging es letzte Woche schon mal entspannt los:
Und ich hoffe, ich kann die kleine Verschnaufpause nutzen, um alles aufzufüllen, denn in Richtung Frühjahr habe ich einige neue Projekte. Die spuken mir jetzt schon im Kopf herum.
Mittwoch, 2. Januar 2013
Happy new year!
Zwar fangen in Bayern die Uhren erst wieder an ab dem 06.01.2013(Dreikönigstag) zu ticken, aber so langsam fängt es in meiner Werkstatt schon vorher an wieder emsig zu werden.
Und so ein neues Jahr ist auch eine gute Gelegenheit Ordnung zu schaffen. Ich habe im schwedischen Möbelhaus in der Küchenabteilung schicke kleine Kästchen gefunden, in denen ich nun endlich die Dinge griffbereit aufbewahren kann, die ich oft brauche, aber die offen herumstehend einfach zuviel Unordnung bieten. Mag kein chaotisches Durcheinander in der Werkstatt....
Und so habe ich heute erstmal entspannt eingeräumt und abgestaubt: das neue Jahr kann kommen, dachte ich mir. Und als hätten andere das auch gedacht, flatterten schon die ersten Bestellungen ins Haus! Das ist ein Anfang!
Euch wünsche ich von Herzen ein gesundes und tolles 2013! Es soll in jeder Hinsicht ein wunderbares und reiches Jahr werden, reich an neuen Menschen, schönen Erfahrungen und tollen Begegnungen! Viel Glück dafür und viele Momente, die uns ein Lächeln auf die Lippen zaubern werden...oder im besten Falle ein Strahlen!
Und so ein neues Jahr ist auch eine gute Gelegenheit Ordnung zu schaffen. Ich habe im schwedischen Möbelhaus in der Küchenabteilung schicke kleine Kästchen gefunden, in denen ich nun endlich die Dinge griffbereit aufbewahren kann, die ich oft brauche, aber die offen herumstehend einfach zuviel Unordnung bieten. Mag kein chaotisches Durcheinander in der Werkstatt....
Und so habe ich heute erstmal entspannt eingeräumt und abgestaubt: das neue Jahr kann kommen, dachte ich mir. Und als hätten andere das auch gedacht, flatterten schon die ersten Bestellungen ins Haus! Das ist ein Anfang!
Euch wünsche ich von Herzen ein gesundes und tolles 2013! Es soll in jeder Hinsicht ein wunderbares und reiches Jahr werden, reich an neuen Menschen, schönen Erfahrungen und tollen Begegnungen! Viel Glück dafür und viele Momente, die uns ein Lächeln auf die Lippen zaubern werden...oder im besten Falle ein Strahlen!
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